16. Juni 2017

Sehr geehrte Wetter- und Luftverbraucher, aus wolkentechnischen Gründen wird der Sonnenaufgang heute mit einer kleinen Verspätung durchgeführt. Im Wissen, daß es Ihnen sowieso egal ist, bedauern wir diese kleine Unannehmlichkeit. Wir versichern Ihnen, daß wir alles in unseren Kräften Stehende tun werden, damit die künftigen Sonnenaufgänge bis einschließlich zum Tag X planmäßig stattfinden können. Mit sonnigen Grüßen, Ihre Sonnenschein-Verwaltung!


Der mephistophelische Plan – Hintergründe des Zeitgeschehens

Quelle: Die Insider / Seite 231-236


Sieben Taten Mephistos, Teufel

4. Juni 2017

Wir stehen im Regen.

Die Russen kommen und lächeln.

Wer zuletzt lacht, lacht am besten und wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

Die Russen bringen besseres Wetter mit.

Für die Russen scheint die Sonne.

Bei uns geht das Licht aus.

Alptraumparadies (2)

Die Neue Geschlechts-Ordnung (NGO) macht mir hier mächtig zu schaffen, irgendwie ist sie voller Widersprüche.

Frieden mit allen, die den Schöpfer ablehnen, ist hier gemeint – aber das ist kein Frieden, das bedeutet Krieg, Toleranz ist das Schlagwort.

Überall auf der Welt findest du Brutstätten des Bösen. Hier hat der Architekt ein okkultes Konzept in eine Spielplatzgestaltung einfließen lassen. Das männliche und das weibliche Prinzip, die Zeugung des Neuen Menschen mit zwei Köpfen oder was auch immer …

Ich lasse diese Kultstätte links liegen und gehe weiter, die Striche lassen mich heute etwas in Ruhe.

Da hängt schon wieder die Regenbogen-Fahne. Wenn die Kadetten der Neuen Geschlechts-Ordnung (NGO) ihr Traumparadies mal so richtig durchgedrückt haben, dann brauchen wir wirklich ein Menschen-Museum.

Halt mal, hoppla, das gibt es ja schon!

Also sind die Menschen schon ausgestorben? Mir schwante seit langem etwas in dieser Richtung, aber daß es schon so weit gekommen ist … Ich lasse mich führen und folge den Hinweisschildern.

Ich stehe vor dem Eingang zum Menschen-Museum, mir werden Körperwelten versprochen.

Das Menschen-Museum hat einen großen Turm, damit man es von allen Seiten sehen kann.

Wenn ich da hineingehen würde, könnte ich wohl solche Gespräche mithören: „Guckt mal, Kinder, so sahen früher die Menschen aus. Heute gibt’s die nicht mehr, die sind ausgestorben.“ – „Sind sie an Einsamkeit, Sex und Mitleid gestorben?“ – „Kann schon sein, weiß ich nicht.“

Ich gehe nicht hinein, denn das Museum ist in Wirklichkeit eine Leichen-Ausstellung. Ob sie da auch Strich-Tote zeigen?

Ich betrachte mir die Wasserspiele, die gehören bei den Kultstätten immer dazu, etwas Spiegelndes muß dabei sein …

Der Polarisationsfilter läßt den Turm verschwinden, Licht hat eine Richtung! Die Vögel wissen das schon lange.

Ich gehe weiter, es wird immer schlimmer. Magie kämpft gegen Magie, das Reich ist uneins, deswegen wird es untergehen.

Der Bursche hat Schwimmhäute und das Krokodil hat die Sonne gestohlen. Aber wir haben ja noch den Mond, der scheint auch manchmal am Tag.

Ich gehe weiter im Sonnenlicht, das Licht des Mondes kommt auch nur von der Sonne.

Ein Mann kommt auf mich zu und drückt mir einen sehr guten Fotoapparat in die Hand. Das ist ja ein fürstliches Geschenk, denke ich, so einen habe ich mir schon immer gewünscht. Ach so, ich soll nur ein Foto von ihm und dem Kirchturm machen. Schade, wie man sich irren kann, das war eben wieder mein Wunschdenken …

Ich blicke nach links und sehe einen Strich über dem Roten Rathaus. Woher kommt nur dieser ganze Strichozialismus?

Haben diese beiden Herren etwas damit zu tun? Oder hat man es ihnen nur untergeschoben?

Sollten sie etwa schuld daran sein?

Egal, die beiden Männer sind ja schon gestorben. Aber ich kann das nicht glauben.

Der Mensch stirbt, der Geist niemals.

Gehe mal weiter, denke ich – oder drehe dich mal um.

Ein Strich, zwei Striche …

Ach schau an, hier war ich doch schon mal. Da haben die ganz Linientreuen die Neue Himmels-Ordnung (NHO) gleich in die Architekturzeichnungen eingearbeitet. Einen blauen Himmel gibt es nicht mehr, das neue Paradigma heißt Naturtrüb oder Grau.

Jetzt wird es spannend, aus der Ferne halte ich Ausschau, ob dort hinten die POLIZEI steht?

Kaum einer von den Touristen ahnt wohl etwas, an welchem Ort er hier ist.

Die Einschusslöcher erinnern an den Krieg und daran, daß er wiederkommt.

Und wer hat die Kriege angezettelt?

Den ummauerten Garten kann ich noch fotografieren, dann schüchtern mich die bewaffneten Polizisten ein. Ist ja ein kleines Paradies da drin, es kommt aber nicht jeder hinein. Im Weitergehen knipse ich das Gegenüber. Dann drehe ich mich nochmal um, da müssen ja schwere Feindseligkeiten ausgebrochen sein, meine Güte … offen getragene Pistolen …

So ist das eben, irgendwann kommt alles ans Licht. Plötzlich hat man keine Freunde mehr, sondern Feinde.

Ich gehe weiter, jemand protestiert gegen den Tod, aber er hat nichts verstanden.

Ich freue mich, daß sich die Stricher heute zurückhalten, meine Nerven machen das bald nicht mehr mit.

Stop, umdrehen!

Weitergehen, über die Brücke, dann links! Da kommt ja schon wieder die POLIZEI, bestimmt sorgen sie für Recht und Ordnung.

Da drüben sehe ich wieder die Werbung für den Einen, für das Tier aus dem Meer, aus dem Wasser. Die ganze Stadt ist voll von diesen greulichen Plakaten.

Der Eine ist darauf angewiesen, daß die Neue Geschlechts-Ordnung (NGO) allgemein anerkannt wird. Sonst kann er sich nicht zum Sonnenkönig krönen lassen.

Deshalb gibt es diesen Tempel, dort drin kann man sich einweihen und in den Bann ziehen lassen.

In diesem Palast wird dir Respekt beigebracht! Und draußen lärmen die Preßlufthämmer, na ja, da kannst du schon mal Toleranz üben, üben und nochmals üben …

Ich bin erleichtert, als ich wieder in meinem Dschungel bin, hier gibt es noch Tiger auf den Bäumen. Ist eben eine echte und freie Wildbahn, da zählt nur das Recht des Stärkeren.

Alptraumparadies

Ich lade dich ein, mit mir diesen kleinen Gedankengang zu unternehmen, er dauert nicht lange: von zehn nach 8 bis zehn vor 9 – und jetzt ist es ungefähr eine Minute vor Mitternacht.


Das Traumparadies ist in Wahrheit ein Alptraum, aus dem man nicht von sich aus erwachen kann. Man braucht einen Freund, der einen aufweckt.

Man möchte zwar etwas tun, aber man geht immer wieder durch die falschen Türen und kommt nicht ins Freie.

Überall lauert die Verführung und der Betrug. Ohne daß wir sie bemerken, zwingt uns eine Macht – die Macht der Sünde – auf einen abschüssigen Weg, den wir eigentlich nicht gehen wollten. Und doch lassen wir uns Schritt für Schritt auf diesem Weg in das Verderben führen. Solange der Schmerz nicht zu groß wird, merken wir noch nicht einmal etwas davon.

Wir sind blind und denken, daß wir sehend wären. Wir verstehen überhaupt nichts und meinen, wir hätten alles im Griff. Immer wieder folgen wir den falschen Leuten.

Wir wollen die Guten sein und sind doch die Zerstörer.

Kann es sein, daß Macht kaputt macht? Was bleibt denn übrig von den ganzen Traumparadiesen dieser Welt als nur ein Meer von vergossenem Blut und geweinten Tränen. Und es bleiben immer wieder solche Orte, an denen sich dann die Vögel niederlassen – entweder um unsere Leichen zu fressen oder um zu ruhen …

Ich lasse die Politik links liegen, wo sie hingehört und gehe weiter.

Zu viele Menschen wurden schon auf den Altären der Götzen geopfert. Ich will nicht sterben, ich möchte leben.

Ich möchte nicht dem Tod dienen und den Tod verherrlichen. Ich möchte ihm von der Schippe springen, aber ich komme nicht los, mir fehlt die Kraft. Etwas drängt und drückt mich unausweichlich in die falsche Richtung. Ich möchte schreien, aber ich bleibe stumm, da kommt kein Ton.

Plötzlich stehe ich vor dem Bösen. Stolz thront er über mir, er ist der Herrscher dieses Zeitalters und seine Macht wirkt in mir und durch mich. Ich bin in seiner Hand.

Ich hebe meine Augen auf zum Himmel, woher wird meine Hilfe kommen?

Denn auf diese Art geht es mit meinem Leben nicht weiter, ganz bestimmt nicht.

Ich würde gerne in das echte Paradies zurückkehren, aber da kann ich nicht hinkommen und da kommt niemand hinein.

Oder doch?

Die Bibel – Jakobus 4, 7-10 – Luther 1911

Es kommt ein Tag, da wird jeder Mensch auf den schauen, der ihn gemacht hat. Könnte dieser Tag nicht heute sein?

Mein Alptraum kann platzen wie eine Seifenblase. Es gibt für uns eine starke Hand, es gibt für uns einen Retter. Er ist der Anfänger unseres Lebens und er möchte es auch vollenden. Er ist wahrlich Liebe und gibt uns Frieden. Er hat für uns sein Blut vergossen und ist unseren Tod gestorben. Übergebe dein Leben ganz in die Hand des Einzigen, der vom Tod auferstanden ist. Bitte ihn um Vergebung, bitte ihn um ein neues Leben. Du wirst ihm begegnen.

Gehe nicht in diese Nacht, aus der keiner mehr erwacht.

30. März 2017

Über den Gerechten und den Ungerechten in Berlin scheint die Sonne, doch ihr Licht kommt heute nicht an, denn eine undurchdringliche graue Decke liegt über der Stadt.

Wenn nicht bald ein Wunder der Umkehr im deutschen Volk geschieht, wird von dieser Stadt einmal mehr ein verheerendes Unheil ausgehen.

Noch steht die Tür offen, wer möchte eintreten?

Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. Du sollst nicht ehebrechen. Du sollst nicht stehlen. Du sollst nicht töten.

Jemand anderes ist schon gestorben.

Ohne den lebendigen Gott, ohne seinen Schöpfer geht ein Volk in die Irre.

Wahn ist ein Krankheitssymptom aus dem Fachgebiet der Psychiatrie. Im psychopathologischen Befund zählt Wahn zu den inhaltlichen Denkstörungen. Wahn kommt im Rahmen verschiedener psychischer Störungen vor. Der Wahn beziehungsweise eine bestimmte Wahnvorstellung ist eine die Lebensführung behindernde Überzeugung, an welcher der Patient trotz der Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität unbeirrt festhält. Dies kann eine Störung der Urteilsfähigkeit zur Folge haben. ∼ https://de.wikipedia.org/wiki/Wahn

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Tausche das kleine Wort „war“ gegen „ist“ aus und die Inschrift spricht über unsere Zeit.


ca. 07:30 Uhr MESZ Kanton Zürich, Schweiz

14:29 Uhr bis 17:39 Uhr MESZ Berlin, Deutschland

In den nächsten drei Stunden wird der Vorhang geöffnet und plötzlich ist der Sommer da. Die Bühne ist wieder frei für die fliegenden Strichi-Strichi-Fachkräfte.

Gigantische Striche hängen in der trüben Luft.

Man sagt offiziell nicht mehr Atmosphäre, sondern es heißt jetzt politisch korrekt Strichosphäre, aber das wissen wir ja schon.

18:29 Uhr bis 19:27 Uhr MESZ

Kein Tag ist wie der andere und nichts bleibt so, wie es ist!

13. März 2017

TAG NEUN NACH DER TOTALBESTRICHUNG (TB)

Die Mondtographie steckt bei mir noch in den Kinderschuhen, unser Trabant ist für meine Instrumente zu weit weg. Ich muß mich momentan noch mit Vermutungen begnügen.

Weiß: Meere – Grün: Bio-Ackerland – Rot: Verwaltungsgebäude – Gelb: Wüste – Schwarz: Plattenbau-Siedlungen – Blau/Lila: Grenzschutzanlagen

Bevor im Westen nicht endgültig das Licht ausgegangen ist, kann im Osten nicht die Sonne aufgehen.

Wir lassen die Politik links liegen und betrachten uns lieber den Himmel.

Der Himmel ist uns zum Fernseher geworden und das ist gut so, denn der Himmel sagt die Wahrheit.

Der Himmel kann nicht lügen, denn den Himmel kann man nicht betrügen.

Der Himmel zeigt vormittags ein „naturtrübes“ Strichfrei mit abwechslungsreichen Wolken, es ist kalt.

Nach und nach manifestieren sich die ersten Striche.

Die Sonne probiert wieder ihren Heiligenschein.

Auch ein Strichspuk ist heute wieder dabei.

Dann entwickelt sich der weiße Himmel, zum Ende hin wird es wieder ganz grau.

Ist das da oben noch Wetter oder ein Meer von Strichgrütze?

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Wo sind die kraftvollen Farben am Himmel? Wo sind die lebendigen Formen der Wolken? Sag mir, wo der Himmel ist, wo ist er geblieben?