Die Taube denkt nach (2)

Die Taube kann denken, was sie will, denn sie ist frei.

Ihre Gedanken stehen nicht unter der Herrschaft der Sünde und des Todes.

Zwar leidet sie unter der luziferischen Rebellion und den Greueltaten der Menschen, aber sie kennt ihren Schöpfer und weiß, daß er für sie sorgen wird.

Die Taube weiß, daß sie zu Gott, dem Schöpfer, gehört – ob sie nun lebt oder ob sie stirbt, niemand kann sie aus Gottes Hand reißen.

Deshalb hat sie Frieden und kann vernünftig und sauber denken.

Sie kann auch sehen und verstehen und hören und begreifen.

Die Gedanken der Taube haben ein solides Fundament, weil sie geöffnete Augen und funktionierende Ohren hat.

Die Taube braucht sich keine Sorgen zu machen, sie schleppt auch keine Lasten mit sich herum.

Sie hat noch nie gelogen oder gestohlen oder gemordet.

Deshalb kann sie sich die Welt ganz in Ruhe anschauen, sie ist schuldlos glücklich.

Heute blickt sie zum Himmel hinauf.

Was sie sieht, gefällt ihr nicht, der Himmel gibt ihr zu denken.

Sie hat schon viel gehört und gesehen, sie merkt sich alles und zieht ihre Schlüsse.

Auch ihre Eltern, Großeltern und Urgroßeltern haben ihr manches Wertvolle mit auf den Weg gegeben.

Einer ihrer Vorfahren fuhr vor langer Zeit in einem großen Schiff mit einem Kapitän namens Noah.

Sie weiß auch, warum ihre Vorfahren damals von Gott in dieses Schiff gerufen wurden.

Und wenn sie sich umschaut, dann sieht sie, daß es bald wieder so weit sein muß.

Sie erinnert sich auch an Berichte ihrer Vorfahren über Ninive und einen Mann namens Jona.

Damals hatten Menschen noch auf den Herrn des Himmels gehört und auf seine Stimme geantwortet.

Diese Zeiten sind vorbei, das weiß die Taube.

Die Taube weiß auch, daß Ninive in der Gegenwart Mossul genannt wird, oft hört sie die Menschen über diesen Ort sprechen.

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Die Taube denkt an das Zeichen des Jona und an seine 40-Tage-Warnung.

Die Taube sieht die Kriegsbemalung des Himmels.

Die Taube ahnt, daß da wieder etwas auf uns zukommt.

Die Taube denkt an den Termin.

Sie fragt sich, aus welcher Richtung der Sturm kommen wird?

Die Taube hält Ausschau.

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Wissen ist Macht, das weiß sie und sie weiß genug.

Sie erinnert sich an ein Sprichwort: Alle Wege führen nach Rom.

Hat das etwas mit dem Himmel zu tun?

3 Kommentare Gib deinen ab

  1. 171010 sagt:

    „Masterplan Taube“

    … Genauso ernst, wie sie ihr Projekt „geschlechtsneutrale Unisex-Toiletten“ oder die Überwachung des öffentlichen Raums nach „sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche“ Werbung voran treiben, soll nun die neue Tierschutz-Expertin Diana Plange einen „Masterplan Taube“ für ein hoch professionelles Tauben-Management erarbeiten. Das Ziel sei es, so der Berliner Kurier, die Lebensqualität der Tiere und ihr Zusammenleben mit dem Menschen zu verbessern. …

    http://www.journalistenwatch.com/2017/10/09/masterplan-taube/

  2. 170717 sagt:

    Jürgen Todenhöfer zur Kriegs­propaganda über Mossul und Aleppo: Der goldene Preis für Doppelmoral

    … Man sollte die gesamte deutsche Bundesregierung, Merkel, Gabriel und Co., für einen Tag nach West-Mosul schicken. Damit sie einmal mit eigenen Augen das menschliche Leid sehen, das sie zusammen mit ihren Verbündeten im Namen von Freiheit und Menschenrechten angerichtet haben. …

    https://propagandaschau.wordpress.com/2017/07/17/juergen-todenhoefer-zur-kriegspropaganda-ueber-mossul-und-aleppo/

  3. 170114 sagt:

    Öffentlichkeit und Zensur
    Politische Korrektheit führt zur geistigen Knechtschaft

    … Nun könnte man denken, dass ja immerhin noch die Gedanken frei sind. Aber es ist ein Irrtum, zu glauben, dass derjenige, dem man das Sprechen und Schreiben beschneidet, noch frei denken könne. Es gibt keine Freiheit des Denkens ohne die Möglichkeit einer öffentlichen Mitteilung des Gedachten. Und das gilt nicht nur für die wenigen Schreiber, sondern gerade auch für die vielen Leser. Gedankenfreiheit bedeutet für die meisten Menschen nämlich nur die Möglichkeit, zwischen einigen wenigen Ansichten zu wählen, die von einer kleinen Minderheit öffentlich Redender und Schreibender verbreitet worden sind. Deshalb zerstört das Zum-schweigen-bringen abweichender Meinungen die Gedankenfreiheit selbst. …

    https://causa.tagesspiegel.de/politik/haben-wir-es-mit-der-politischen-korrektheit-uebertrieben/politische-korrektheit-fuehrt-zur-geistigen-knechtschaft.html

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