Im Reich des Bösen

Ich nutze das ruhige Vorkriegswetter, um ein paar Schritte an der frischen Luft zu machen und über einige Dinge nachzudenken. Komm doch mit, vielleicht ist das unser letzter Spaziergang durch diese sterbende Stadt. Wir sind nun in den letzten Tagen unseres Jahrtausende währenden Niedergangs angelangt.

Hier ist noch die passende Musik – etwas auf die Ohren – zu unserem Spaziergang:

Der Niedergang

Bevor ich losgehe, muß ich mich kurz hinsetzen und meine Schuhsohlen kontrollieren. Hält der Klebstoff noch?

Ich bin hier in einem Viertel, wo man etwas Besseres isst, man ist ein bißchen Schickimicki, hat etwas mehr Geld und die richtige Gesinnung. Man bleibt gern unter seinesgleichen. Wenn man sich allerdings umschaut, ist auch hier alles vollgekrakelt und verstrichen.

Es ist Zeit zum Gehen. Schon nach ein paar Schritten bleibe ich wieder stehen. Da liegt ein Mensch, man muß genau hinschauen, um ihn zu sehen. Er muß draußen schlafen, obwohl bis vor kurzem diese Turnhalle für illegale Einwanderer offen war, sie durften drinnen schlafen. Das ist eine typische Berliner Müllecke, aber auf der anderen Strassenseite werden teure Eigentumswohnungen verkauft.

Die sogenannte Plakatkultur ist ein Thema für sich. Auch die Schilder an den Grünanlagen haben sich verändert und zeigen, daß es keine Regeln mehr gibt.

Wenn der Müll zu sperrig ist, stellt man ihn auf die Straße und macht ein zweisprachiges Schild dran, Berlin war ja mal eine Stadt von Welt und wir leben im Überfluß. Vielleicht möchte jemand vom neuen Personal das gute Stück haben …

Man könnte Aufkleber mit der Aufschrift „Zu verschenken“ drucken und verkaufen, das wäre vielleicht eine kleine Geschäftsidee, aber es wird schon überall viel zu viel geklebt.

Bis hierher läßt sich alles noch ertragen, aber jetzt betreten wir Berlin-Mitte, jetzt wird es härter und direkter, es ist eine realistische Gegend. Hier lebt man schon etwas mehr in der traumparadiesischen Zukunft.

Direkt am Grenzübergang begrüßt uns ein aufgetretener Mülleimer, das ist hier eine neue Sportart.

Ich hebe kurz meine Augen auf zum Himmel? Ah ja, da oben sind Striche …

Ich schlenkere eine leere Einkaufstüte weg, die sich an meinem Fuß verbeißen wollte, biege rechts ab und finde ein Werk des Müllmalers. Es ist alles Kunst, sagen manche. Das Wort Kunst kommt aber nicht von Können, sondern von Dürfen … Und in Berlin darfst du überall alles und mußt auch überall Kunst sehen. Wann wird die Matratze endlich verschönert, wo sind heute wieder die Matratzenmaler versackt? Vielleicht sind sie beim Einkaufen krank geworden …

Ich muß einfach hin und wieder zum Himmel aufschauen, geht es dir auch so?

Hier muß ich auf meine Schritte achten, damit ich nicht stolpere.

Das ist die optische Mülltrennung: Müll am Himmel und alles voller Müll am Boden.

Rot-grüne Verhältnisse eben.

Leider wird dämonische Besessenheit offiziell nicht mehr registriert, dabei ist das hier und heute eine unserer größten Nöte im Traumparadies. Der Mensch ist ein Haus, in das viele unreine Geister eindringen, wenn die Türe offen steht. Und wer im Müll leben möchte, ist doch nicht ganz dicht, oder?

Die Augen sind die Fenster zur Seele.

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Hier am Bahnhof gibt es viele Tauben, sie sehen grau und schmutzig wie die Straße aus.

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Wenn es brenzlig wird, kann man hier versuchen, bei der POLIZEI anzurufen, zum Bahnhof kommen sie manchmal noch.

Ich gehe weiter, da drüben ist wieder ein Grünanlagenschild, sie sehen irgendwie alle ähnlich aus.

Wir betreten jetzt die Umwelt-Zone. Umwelt bedeutet nicht mehr und nicht weniger als umgekommene Welt.

Also vorwärts, links, zwo, drei, vier …

Augen nach oben und mal schauen, wie der Himmel über der Umwelt-Zone aussieht?

Da hat jemand einen grünen Schal vergessen.

Die bunte Vielfalt unter der Vorherrschaft von Rot-Grün kennzeichnet den real existierenden Strichozialismus. Früher war die Zone eingemauert, heute gibt es keine Grenzen mehr, schließlich ist der Himmel ja auch überall gleich.

Es geht weiter, hier wird alles verschenkt: Flaschen, Kleidung, eine Mütze, Kunst, Zeit und Leben, Möbel, ein Schuh. Auf den Bäumen hängen Tüten.

Reste der Neuen Personal-Ordnung (NPO) …

Hier ist noch viel Platz und „Lebensraum“.

Dreh dich niemals um, schau nicht zurück …

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Wenn dir der Müll und überhaupt alles über den Kopf wächst, bist du reif für den nächsten Serviervorschlag, dann kassiert wieder jemand anders ab. Wieder wirst du mit einer Lüge geködert, immer geht es angeblich in Richtung zum Besseren.

Das versprochene Traumparadies liegt irgendwo weit in der Ferne vor dir. Warum aber in die Ferne schweifen, sieh, der Dreck ist doch ganz nah. Das ist die Wirklichkeit.

Es wird alles verdreht. Für all die guten Sachen gilt: Preis ganz oben, Qualität ganz unten? Wenn man nicht aufpasst, bringt man alles durcheinander. Was in ein dreckiges Gefäß kommt, wird dreckig.

Das neue Versammlungsrecht für Einkaufswagen in der Neuen Einkaufswagen-Ordnung (NEO) fördert leider spontane und übelriechende Zusammenrottungen.

Ich gehe schnell weiter, hier brütet ein unreiner Geist.

Die Himmelslaterne scheint noch zu scheinen, wehe wenn hier mal der Strom oder die Grundversorgung ausfällt …

Wer seine Tage im Müll verbringen möchte, gehe doch auf eine der vielen Müllkippen, dort sind die kühnsten Müllträume bereits verwirklicht. Das wäre der perfekte Ort für eine vollendete Extegration asozial Starker.

„Müde bin ich, geh zur Ruh, schließe beide Augen zu.“ Nein, nein, ein paar Schritte müssen wir noch tun. Der letzte Meter gehört dem freien Individuum, von den Kollektivisten wirst du niemanden auf der Zielgerade treffen, die schaffen es nicht. Alle guten Dinge bleiben frisch!

Dämonische Besessenheit läßt sich leicht erkennen, wenn man einmal begriffen hat, wie verbreitet sie ist.

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Es gibt äußerlich erkennbare Zeichen, sowohl an der Person als auch an ihrem Umfeld …

Leider lachen viele über die Wahrheit, das materialistische Weltbild wird ihnen zur Falle und sie werden vom Bösen überwältigt und von innen aufgefressen.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Die Dämonen verhöhnen uns Menschen, weil wir sie nicht sehen können.

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Im Reich des Bösen ist kein Platz für den von Gott geschaffenen Menschen. Nimm dein Bett, steh auf und geh …

Woher kennen wir uns?

Nun nochmal kurz die Luft anhalten, Augen zu und durch …

Ich habe hier nur die Bilder eines einzigen Spazierganges gesammelt, nicht etwa die schlimmsten Fotos der letzten drei Jahre.

Diese kleine Bildergeschichte hat also das Leben geschrieben. So hat das rot-grüne Gemüse die Stadt verändert und „bereichert“.

Mir tun etwas die Füße weh. Die Schuhsohlen sind noch dran, der Klebstoff hat gehalten. Der letzte Blick geht nach oben.

Ich sagte mal, ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin, verstehst du jetzt, was ich meine?

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. 171109 sagt:

    One Year Later……. And They Are Still Screaming – Liberals Unable To Cope With Election Loss Have Epic Collective Meltdown!

    http://allnewspipeline.com/One_Year_Later_They_Are_Still_Screaming.php

    – – –

    Masons Announce 11-11-17 Nuclear Terror Attacks

    https://johnkimber.wordpress.com/2017/11/08/masons-announce-11-11-17-nuclear-terror-attacks/

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