Freistil

Ein Wort in eigener Sache

Liebe Leser (1),

wir müssen möchten heute zu einem Thema in eigener Sache Stellung beziehen.

Im Rahmen zielführender Umgestaltungen, auf die vom redaktionellen Träger dieser Einrichtung orientiert wurde, freuen wir uns, unserem hochverehrten Publikum die folgenden alternativlosen Punkte zum Hinunterschlucken und Verdauen vorlegen zu dürfen.

Wir möchten uns heute bei unserem hochverehrten Publikum dafür entschuldigen, daß wir in der Hitze des Gefechts in einigen Punkten nicht weit genug … äh, zu weit gegangen sind und deshalb auf das Mittel des Serviervorschlags zurückgegriffen haben.

In der Propaganda hätten wir alle kein Problem damit gehabt, weil es sowieso niemand mehr merkt, aber bei der Agitation waren wir etwas zu forsch. Das tut uns nun aufrichtigst etwas leid – wir werden so etwas nur noch in Notfällen tun und nicht mehr leichtfertig lügen, sondern nur noch, wenn es zur Verdeutlichung der Wahrheit unbedingt angeraten erscheint bzw. zur Erzielung von Synergie-Effekten.

Im Einzelnen handelte es sich um folgende bedauerlichen Einzelfälle:

„Strichonoia“ vom 12. März 2014

Viele fleißige Hände würden der Arbeit noch schneller ein Ende machen.

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Serviervorschlag

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Serviervorschlag

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Serviervorschlag

„Dorf der Zukunft (2)“ vom 23. März 2014

Endlich kommt die DDR-Luftwaffe, um das Dorf der Zukunft zu befreien – und sie bringen neue rote Sauce mit … ach schade, nein, das sind ja schon wieder die Fremden.

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Serviervorschlag

„Aufrüstung ist dringend nötig“ vom 21. April 2014

(Der Artikel darf gerne auch als weniger gut gelungen bezeichnet werden – tja, einmal im Leben mit Profis arbeiten …)

Hier erste Ergebnisse der neuen Überwachungstechnik …

Diese Diashow benötigt JavaScript.

„Der Sprühling ist wieder da“ vom 30. April 2014

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Serviervorschlag

FAZIT: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Noch etwas: soeben sah ich in der Stasi-Akte unserer Grafik- und Bildbearbeitungs-Kraft folgenden Eintrag: „Serviervorschläge machen mehr Spass als immer nur diese langweiligen Striche.“ Diese Worte sollen zwar nicht direkt aus seinem Mund gekommen sein, aber er hat es gedacht …

Schenken Sie uns auch weiterhin Ihr Vertrauen!

… und verlangen Sie keinesfalls nach der vollen Wahrheit, sondern teilen Sie das wenige, was wir haben, mit den Bedürftigen!

Anmerkungen:

(1) Wir gebrauchen grundsätzlich nur die männliche Form in der Anrede, weil Gott den Menschen als Mann und Frau schuf, deshalb ist auch immer das weibliche Geschlecht gemeint. Außerdem müssen die Männer vor dem Aussterben geschützt werden.

Kategorien:Freistil

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1 reply »

  1. Unser schlechtes Gewissen brachte noch mehr Serviervorschläge aus unserer Video-Abteilung in Erinnerung – die Realität wird allerdings unvergleichlich schrecklicher sein.

    Dorf der Zukunft

    Blick auf das Dorf der Zukunft am 18. Mai 2014. (Vorsicht, bei diesem Film handelt es sich um einen Serviervorschlag.)

    – – –

    Ein Blick in die Zukunft

    Auf die Strich-Männchen kommt ein abrupter Karriere-Knick zu. Noch ist Zeit für eine Sinnesänderung. Doch wie lange noch?

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