22. Juni 2017

Die Sonne kommt, der Tag beginnt.

Habe ich da etwas übersehen? Ach ja, die Vögel …

Irgendwas liegt in der Luft.

Die Sonne ist aufgegangen, im Traumparadies geht alles seinen sozialistischen Gang.

Die Sprühdose kommt zum Nachfüllen herunter.

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Es wird noch etwas heller.

Die Striche sind allgegenwärtig, auch wenn man sie nicht sieht.

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Wolkenersatzobjekte verleihen dem deutschen Himmel ein innovatives Aussehen.

Die Vögel treffen sich zu so einer Art von Frühstück bei Strichany’s?

Dann wird das Licht matter.

Einen trüben Moment lang steht alles still.

Für kurze Zeit kommt wieder etwas Bewegung in die Strichosphäre, ein paar Strichgrützenreste flattern herum.

Eine reglose Dämmerung kündigt den Sturm an.

Und dann trifft mich das Unwetter.

21. Juni 2017

Heute ist Sommersonnenwende und wir befinden uns nun auch ganz offiziell auf dem absteigenden Ast. Die wirkliche Wende liegt aber noch vor uns.

Der Tag beginnt mit einem leicht verstrichenen Sonnenaufgang, der Strichfrei erwarten läßt – oder auch nicht, mal sehen.

Was sieht der Vogel, sieht er mehr als ich?

Zwei Stunden vor dem wahren Mittag deutet sich Bestrichung an.

Am Nachmittag geht das Licht aus, der Himmel trägt Kriegsbemalung.

Schade, nun ist es doch so weit gekommen.

Wie soll man diesen Anblick nennen: ist das schwerstes Ultra-Strichilett?

Es ist, wie es ist – aber wie man heute sagen kann, es wäre schönes Wetter, das verstehe ich immer noch nicht.

Allmählich wird die Strichosphäre wieder etwas durchsichtiger.

15. Juni 2017 (2)

Hier geht es weiter mit dem heutigen verstrichenen Tag am Himmel über mir.

Den bis zum heutigen Mittag verstrichenen Himmel finden Sie, indem Sie versuchen, mit der Maus auf das folgende Bild zu klicken. Ich bin mir ziemlich sicher, daß Sie das schaffen könnten, ich habe es auch schon geschafft.

12 Uhr

13 Uhr

14 Uhr

15 Uhr

16 Uhr

17 Uhr

18 Uhr

19 Uhr

20 Uhr

Das Ende

15. Juni 2017

Ich bin der Tag, den der Herr gemacht hat.

Also sei guten Mutes, freue dich und nutze mich! Lass dich nicht von den Strichern verrückt machen. Du hältst deine Augen geradeaus! Es gibt für uns etwas zu tun.


Um 4:20 Uhr MESZ sähe der Himmel noch sauber aus, wenn da nicht dieser dicke, fette Strich wäre.

Das war früher eine schöne Zeit so früh am Morgen und ohne den ganzen modernen Spuk und diese Innovationen am Himmel.

Die Stricher nerven.

Dieser Spuk ist jetzt normal. Da braucht man sich über nichts mehr zu wundern, wenn das mit dem Klima nicht so klappt, wie es soll.

Das sieht heute wieder nach Totalbestrichung aus. Mal sehen, was die Profis und Experten verlauten lassen: „Feuchte und sehr warme Subtropikluft weitet sich unter Hochdruckeinfluss nordostwärts aus. Zum Abend greift eine Kaltfront mit teils kräftigen Gewittern von Westen her auf Deutschland über.“ und „Heute Vormittag und Mittag ist es zunächst neben einigen Wolkenfeldern oft sonnig und trocken.“ (Quelle: www.dwd.de) Aha, sonnig und trocken – na ja, das ist eher ein gedämpftes Sonnig mit zunehmendem Ultra-Strichilett-Einfluß. Und die Wolkenfelder haben Strich-Schatten, sieht ja auch so apart und innovativ aus.