Macht

Das Berliner 12-Uhr-Wetter-Fix

Weil niemand danach gefragt hat, möchte ich heute erklären, was es mit dem 12-Uhr-Wetter-Fix auf sich hat.

160416-001

Beim 12-Uhr-Wetter-Fix wird das Berliner Wetter für den jeweiligen Tag festgelegt.

Ich mache das ganz alleine, es gibt zwar beratende Experten, aber auf die höre ich nicht.

Den ganzen Tag über werden Strichproben und andere Daten gesammelt, ohne Fleiß kein Preis sagen wir hier.

Das Wetter hat immer zwei Möglichkeiten: es kann bleiben, wie es ist oder es kann geändert werden.

Daß der Hahn auf dem Mist kräht, hat damit nichts zu tun, das ist eine ganz üble Verschwörungstheorie.

Wenn die Mittagszeit naht und der Bratenduft in meine Nase steigt, klettere ich die dreiunddreißig Stufen zum Turm der Strich-Warte hinauf.

Dort wartet schon die Experten-Runde, wir halten ein kleines Schwätzchen, tauschen Neuigkeiten aus und kommen schließlich zur Sache.

Heute präsentiert die Abteilung Forschung und Entwicklung ihre Ergebnisse: ich bin mir aber nicht sicher, ob sie mir Märchen erzählen, weil sie Geld brauchen oder ob es sich um Fakten, Fakten, Fakten handelt.

160416-032

Egal, die Zeit vergeht und das Wetter-Fix ruft.

Nachdem ich mich kurz mit mir selbst beraten habe, stelle ich das heutige Wetter fest: Bedeckung!

Schnell noch die letzten Strichproben auswerten: wie es scheint, habe ich mal wieder recht!

160416-035

Niemand protestiert, also liege ich wirklich richtig.

Früher haben wir demokratisch abgestimmt, aber da fühlte sich immer irgend jemand übergangen, also mache ich das jetzt alleine.

Das läuft gut und es gibt keinen Grund, daran schon wieder etwas zu ändern, es muß auch mal Ruhe sein.

Ich weiß, was gut ist für uns alle.

160416-036

Nachdem ich noch das Protokoll abgestempelt habe, ist für mich für heute alles getan und die Erde kann sich meinetwegen weiterdrehen. Noch schnell die Krawatte zurechtrücken vor dem Spiegel, ja, ich bin wirklich ein gut aussehender, junger Mann

Schließlich und endlich verlasse ich die Strich-Warte durch den Notausgang, um nicht den vielen wartenden Pressejournalisten und Fernsehreportern in die Arme zu laufen, die am Haupteingang auf mich warten.

Sie sollen sich ihre Berichte aus den Fingern saugen oder selber mal zum Himmel aufschauen, von uns bekommen sie kein Material mehr.

2 replies »

  1. Ein wenig eitel und eingebildet heute, der Professor für Wetter – Analysen, wie?

    Gut, gut, gut. Wir wollen hier mal nicht so sein. Junge Leute müssen sich ja auch mal ausleben. Doch für die kommende Woche möchte ich doch um ein wenig Disziplin bitten. Wir brauchen hier korrekte Daten, nicht wahr, Sie wissen schon. Hoher Besuch steht an, da können wir uns keine falschen Analysen leisten. Und schlechtes Wetter auch nicht … also, sehen Sie zu, wie Sie das hinbekommen!

    … gut das wäre geklärt, jetzt muß ich nur noch den Dispatcher zusammenstauchen, damit das Ende nächster Woche mit den Winkelementen hinhaut …

  2. No-go-Area mitten in Berlin-Kreuzberg

    … In dem Viertel, das wie kein zweites ständig als Ideal für eine bunte Republik herangezogen wurde, ist der Multikulti-Traum zum wahren Albtraum mutiert. Das behaupten nicht etwa böse Rechtspopulisten, sondern das alteingesessene Kreuzberger Milieu höchstselbst: Grün-Alternative, türkische Gewerbetreibende, Schwule, Künstler, Ex-Hausbesetzer und linke Steineschmeißer. …

    … Über den genauen Zeitpunkt, wann der »Kötti« gekippt ist, weiß jeder hier Bescheid. Vor etwas weniger als einem Jahr, als Merkel Deutschlands Grenzen öffnete, kapitulierte der Rechtsstaat. Statt den angeblichen ausnahmslos »traumatisierten Kriegsflüchtlingen« reisten Islamisten und zehntausende Kriminelle nach Deutschland ein. Doch die Eliten verfallen lediglich wieder in ihre alten Rollenbilder.

    Wie sie seit Jahrzehnten beide Augen und Ohren vor der Ausländerkriminalität verschließen, setzt sich jetzt ihr Versagen beim Thema Flüchtlingskriminalität fort. Der Migrationsforscher Ralph Ghadban spricht angesichts dieser Kriminalitätslawine dagegen Klartext: »Die Clan-Mitglieder betrachten alles außerhalb ihres Clans als Feindesland, wo sie ihre Raubzüge durchführen. Für diese aggressive Haltung pflegen sie den Hass gegen ihre Opfer und verachten alles Deutsche.« …

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/stefan-schubert/no-go-area-mitten-in-berlin-kreuzberg.html

Was sagst du dazu?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.