Es liegt was in der Luft (4)

Unsere Wege trennen sich – es kommt, was kommen muß. Der Gerechte läßt sich von Gott führen, der Ungerechte folgt der Verführung der Schlange.

Wohl dem Menschen, der seine Zuversicht auf seinen Schöpfer richten kann.


24. Juni 2017

Hier wurde ein toter Einkaufswagen für die öffentliche Verbrennung aufgebahrt? Mal was anderes in der langweiligen Bodenhaltung …


23. Juni 2017

  

Auch mitten im Krieg kann man Frieden haben.


22. Juni 2017

    

Wundert sich niemand über dieses seltsame Willkommenswetter?


21. Juni 2017

      

Warum ereifert ihr euch, die Sanftmütigen werden das Land erben, sonst niemand! Der Kranke braucht den Arzt.


20. Juni 2017

 

Der Mensch sieht, was vor Augen ist – Gott sieht das Herz an. Das Traumparadies leidet an Lichtausfall.


19. Juni 2017

 

Der Himmel trägt Kriegsbemalung. Elster wundert sich.


18. Juni 2017

 

Melde gehorsamst: Keine besonderen Vorkommnisse, alles geht seinen strichozialistischen Gang.


17. Juni 2017

Ohne Trockeneis bekommen sie am Ostpol nasse Füße?


16. Juni 2017

 

Der Himmel weint über uns und unsere Kinder.


15. Juni 2017: VormittagNachmittag

   

Seit den frühen Morgenstunden tobt über der Hauptstadt des grenzenlosen Traumparadieses ein feindlicher Luftangriff mit schwerer Bestrichung. Folgen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit unseren aktuellen Luftlagemeldungen und verlassen Sie nicht Ihren Schutzraum, es ist frisch gestrichen.


14. Juni 2017

  

Wat mutt, dat mutt – so ist das eben. Bald bin ich auch ein tapferes Schneiderlein. Im Traumparadies wird es finster, da wird das Licht ausgemacht.

SheepAlert: Christ und Obrigkeit – Gott weist uns ans Recht


13. Juni 2017

   

Aktuelle Luftlagemeldung: Strichosphäre in Aufruhr.


12. Juni 2017

  

Plötzlich bricht ein Sturm über uns herein, Amsel ahnt auch schon etwas.


11. Juni 2017

  

Sonntagswetter, Kaiserwetter, völlig wolkenloser Himmel, leider zu viel Bestrichung. Wie lange kann das noch so gehen? Am Nachmittag wagen sich schüchtern einige Wölkchen hervor.


10. Juni 2017

 

Äußerlich sauber, doch innen drin unrein – das ist der Himmel heute. Später wird wieder eine Grenze gezogen, wo gibt es denn sowas? Wir sind doch in Berlin, wir sind doch im einundzwanzigsten Jahrhundert …


9. Juni 2017

  

Unmenschen am Werk: sie erschaffen sich eine Neue Umwelt-Ordnung (NUO)?


8. Juni 2017

   

Bestrichung ist wieder sichtbar.


7. Juni 2017

   

Sehr wechselhaftes Wetter.


6. Juni 2017

     

Strichfrei – bis jetzt … dann doch wieder fliegende Strichgrütze, dann Unwetter.


5. Juni 2017

     

Trotz des staatlichen Feiertages setze ich eine Alarmübung für meine private Abfangjägerrotte an. Es muß endlich etwas gegen das Strichklima getan werden, sonst sterben mir hier die Bäume. Und wieder finde ich einen toten Einkaufswagen.


4. Juni 2017

 

Wir stehen im Regen und die Russen kommen. Die Russen haben besseres Wetter mitgebracht.


3. Juni 2017

     

Morgens leicht strichiges Naturtrüb, dann Schnellbestrichung, kurz darauf kommt die graue Schiebeschicht widerwillig angekrochen. Und nun regnet es endlich mal wieder, das bedeutet Feierabend für das Strichwartenpersonal.


2. Juni 2017

    

Es verstreicht schon wieder etwas.


1. Juni 2017

 

Hiermit erkläre ich den 1. Juni zum Sommeranfang. Vom Sprühling habe ich die Nase gestrichen voll, es reicht mir.

SheepAlert: Die Tage sind befristet


Der verstrichene Sprühling 2017 im Überblick

Es liegt was in der Luft (3)

Die fast fertige Strichosphäre tut den Robotern gut, sie rosten nicht so schnell. Der atmosphärische Sauerstoff war sehr aggressiv und das natürliche Licht so strahlend.

Das Traumparadies erblüht und der Mensch wird zur Mangelware.

Mal sehen, wie weit es die Strichozialisten noch treiben dürfen, bevor der Karriere-Knick kommt.


31. Mai 2017

  

Heutzutage ist es schwierig, gutes Personal zu finden.

Foto: Daniel2


30. Mai 2017

 

Heute kommt ein Unwetter. Gott wird dich tragen.


29. Mai 2017

 

Bald ist Schluß mit dem Sprühling.


28. Mai 2017

Morgens ist noch der traditionelle, deutsche Himmel zu sehen, einige Stunden später zeigt sich eine groteske Horrorbestrichung. Im Tagesverlauf kommt echte Bewölkung auf.


27. Mai 2017

 

Irgendwie ist überall der Wurm drin.

SheepAlert: Crack-up-Boom


26. Mai 2017

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.


25. Mai 2017

 

Es ist, wie es ist: Gott läßt die Sonne über Gerechte und Ungerechte scheinen. Der graue Vogel überwacht auch die Flugbewegungen der komischen Vögel von der Strichierung. Gegen 11 Uhr zieht sich das Licht zurück, die Sonne scheint nicht mehr über den Brettern, die die Welt bedeuten. Später gibt es dann wieder eine Bestrichung.


24. Mai 2017

Der Sonnenaufgang in Berlin mußte aus Sicherheitsgründen verschoben werden. Wolkentechnisch scheint mir so einiges aus dem Ruder zu laufen. Alter, schmeisst du Zeug gleich durch Scheibe, Mann was geht, was guckst du?

SheepAlert: Ein Zeugnis großer Hilflosigkeit, Schwäche


23. Mai 2017

Das war die Berliner Luft, Luft, Luft – wie lange noch …


22. Mai 2017

Unter einem Himmel, der keiner mehr ist, leben wir ein Leben, das keines mehr ist und bekommen Nahrung, die keine mehr ist. Wir atmen eine frische Luft, die keine frische Luft mehr ist und reden miteinander Wahrheit, die keine Wahrheit ist. Wir trinken Wasser, das kein Wasser mehr ist. Und so weiter und so fort … Sind wir schon Menschen, die keine Menschen mehr sind? Eine kleine Spielerei macht die Striche sichtbar.


21. Mai 2017

 

Morgens ein trübes Strichfrei, die Katze macht Inspektion. Hier und da hängen Wolkenersatzmittel. Der Abend wird verstrichen.


20. Mai 2017

Heute wurden beinahe alle Tagesordnungspunkte der Neuen Himmels-Ordnung (NHO) abgearbeitet: zuerst Grau, dann Strichfrei, dann Naturtrüb, dann Bestrichung, dann linientreuer Untergang. Die Sonne sah zu, ich auch. Wer noch?


19. Mai 2017

Strichfrei bedeutet weiter nichts, als daß man die Striche kaum sieht. Das Wetter interessiert mich allerdings nur am Rande, das ist nur ein heißer Nebenkriegsschauplatz. Der entscheidende Kampf geht um unsere Rettung und unser Seelenheil. „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen …“ Abends werde ich zur Frontberichterstattung abkommandiert.


18. Mai 2017

 

Der Sonnenaufgang ist kaum als verstrichen zu bezeichnen. Vom Deutschen Strich-Dienst werden zum Nachmittag aufkommende Schleierwolken angedroht. Es ist heiß und trocken. Die letzten Tage im Traumparadies wollen genutzt werden, bald wird die neue Gesellschaftsordnung Real existierender Alptraum (REAL) eingeführt.


17. Mai 2017

Das (Alp)-Traumparadies ist weiter nichts als eine Brutstätte des Bösen. Dieses Heute-Journal kannst du gefahrlos anschauen.


16. Mai 2017

Das ist kein Licht mehr, es wird trüber und trüber, die Ermattung durch die Sünde will alle mit Haut und Haaren fressen. Falle nicht in diesen Schlaf, aus dem keiner mehr erwacht. Blicke auf zum Himmel, suche deinen Schöpfer und lasse dich retten. Vertraue nicht auf das Werk deiner eigenen Hände.


15. Mai 2017

 

Die grauen Eminenzen ziehen sich zurück, der Spuk geht von selbst weiter.


14. Mai 2017

Jedem das Seine. Grün oder blau gefärbte Haare sind bei Menschen erfahrungsgemäß verläßliche Anzeichen für dämonische Besessenheit. In einem ordentlichen Haus kommt der Müll hinter das Sofa.


13. Mai 2017

 

„An die frische Luft, aber schnell, schnell!“ – „Zu Befehl, gnädige Frau!“ – „Aber immer schön unter dem Radar bleiben!“ – „Verstanden.“


12. Mai 2017

Hier am schlandkandastanischen Verwaltungssitz wird mit Nachdruck am Willkommensklima gearbeitet, der ganze Wandel wird roh und frech durchgedrückt. Die Strichmännchen glauben, sie wären auf der Zielgeraden. Traumparadiesische Zustände kennzeichnen die NO (Neue Ordnung).


11. Mai 2017

 

Heute kann man sehen, was uns in den letzten Tagen so alles erspart geblieben ist: einen traumparadiesisch verstrichenen Sonnenaufgang.


10. Mai 2017

 

Woher kommen nur die vielen dunklen Wolken? Warum hängen sie schon so lange über mir?


9. Mai 2017

Wann kommt endlich der Tag der Befreiung?


8. Mai 2017

Des Himmels neue, elektrisierte Kleider … Technoluzie im Einsatz … leider werden die Dinge kaum noch richtig beim Namen genannt. In welches dunkle Loch ist die Wissenschaft gefallen? Auf der Wildbahn kann man die Vermehrung durch Paarung und Dreierung beobachten. Abends geht dann die Sonne auf, nachdem die Wolkensuppe in der Mikrowelle verkocht ist.


7. Mai 2017

Die Blasen platzen.


6. Mai 2017

 

Was geht ab in der strichozialistischen Sonnenschein-Verwaltung, haben sie dort eine Zentralstern-Phobie? Das Volk fordert endlich mal wieder Alternativ-Wetter! Sonst fangen wir an zu singen, die Spatzen singen auch schon alle … Die Sonne oder die Striche – wer war zuerst da?


5. Mai 2017

In der Steinzeit schien wenigstens noch die Sonne. In den volkseigentümlich abgestellten Einkaufswagen bildet sich in evolutionärer Manier der Müll.


4. Mai 2017

Heute sagt man nicht mehr „ist das ein schlechtes Wetter heute“, sondern „ist das ein schlecht gemachtes Wetter heute“. Die Anhänger der Neuen Geschlechts-Ordnung sind mir persönlich zu phobisch. Die Bodenhaltung wird immer unterhaltsamer, so viele neue Eindrücke …


3. Mai 2017

Ich warte immer noch auf den Sonnenaufgang, irgendwo muß unser Zentralstern sein, es ist schon etwas heller geworden. Mittags gibt es dann doch noch eine verstrichene Begegnung zwischen der Sonne und mir. Später brodelt es dunkel. Über Recht und Ordnung brauchen wir uns keine Gedanken mehr zu machen, denn unsere Gerechtigkeit taugt nichts.


2. Mai 2017

In dieser Zwischenzeit zwischen Nacht und Tag sind unnatürliche Dinge am Himmel zu sehen.


1. Mai 2017

 

Für Materialisten und Leute, die vom Affen abstammen, sind die Aussichten gelinde gesagt sehr trübe.


Auch im April 2017 lag schon dies und jenes in der Luft.

Es liegt was in der Luft (2)

Wir behalten auch im April 2017 den Himmel im Blick.

Der Himmel sagt die Wahrheit, denn der Himmel kann nicht lügen.


30. April 2017

  

Der deutsche Himmel zeigt sich heute traditionsbewußt in einem rechten Strichfrei. Es liegt aber trotzdem was in der Luft, nachmittags sieht man die aufkommende Bestrichung.


29. April 2017

Ein astreines Strichfrei ist das hier und heute in Schlandkandas, meint der bunte Vogel.


28. April 2017

In der Morgendämmerung zieht jemand einen giftigen Strich quer über die Stadt.


27. April 2017

Die Luft ist trübe, milchig und strichfrei.


26. April 2017

Der Himmel über dem Traumparadies wird immer fremdartiger.


25. April 2017

Die grauen Eminenzen machen Überstunden.


24. April 2017

Der Aufgang der Sonne ist bereits verstrichen.


23. April 2017

Dieser Tag wäre mir als klassisches Strichfrei-Aprilwetter durchgegangen, wenn mir nicht jemand den Abendhimmel gezeigt hätte.


22. April 2017

Ein rechtes Strichfrei-Wetter ist mir das heute.


21. April 2017

Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt. Ein ganzer Tag ohne einen einzigen Sonnenstrahl. Die gefallenen Engel werden verehrt und die Botschafter des lebendigen Gottes geächtet.


20. April 2017

Die Striche sind wieder da, alles geht seinen strichozialistischen Gang – genau so lange wie der Krug zum Brunnen geht …


19. April 2017

Wann wird’s mal wieder richtig strichig, so bestrichen, wie es früher einmal war?


18. April 2017

Wegen Fachkräftemangel konnte heute kein BBB (Berliner Bestrichungs-Bericht) erstellt werden. Außerdem war sowieso Strichfrei.


17. April 2017

Die himmlische Rundschau ergibt folgendes Ergebnis: das Aprilwetter ist windig, kalt und strichfrei.


16. April 2017

Die Demokratie als gottlose Ideologie erfordert, daß bei den Wahlen richtig gewählt und richtig gezählt wird. Spaß beiseite: die letzte Diktatur kommt.


15. April 2017

Wer sie nicht kennt, der muß über sie reden: so viel Freiheit darf sein.


14. April 2017

Der Himmel trägt seine Kriegsbemalung, aber das beeindruckt mich nicht. Wenn Geschöpfe gegen ihren Schöpfer aufbegehren, wer wird wohl am Ende die Oberhand behalten? Stell dich doch endlich auf die Seite des Siegers!


13. April 2017

Sehr wechselhaft, aber strichfrei – ich rede vom Wetter. Am Abend plötzlich groteske TB.


12. April 2017

Wer von uns weint über sich und seine Kinder? Wißt ihr nicht, was auf uns zukommt?


11. April 2017

Was ist Wahn? Wahn ist eine die Lebensführung behindernde Überzeugung, an welcher der Patient trotz der Unvereinbarkeit mit der objektiv nachprüfbaren Realität unbeirrt festhält.


10. April 2017

Es liegt leider etwas in der Luft. Wir wissen noch nicht ganz genau, was es ist, aber die Richtung ist völlig klar zu sehen. Und auch für die grauen Eminenzen kommt eines Tages der Karriere-Knick.


9. April 2017

Der Triumph des Bösen ist für viele Menschen schwer zu verstehen. Doch dem Bösen ist eine sehr kurze Frist gesetzt. Das echte Leben geht weiter, es ist für die Ewigkeit geschaffen.


8. April 2017

Wieviel Licht wird heute erlaubt sein, liebe Landsleute?


7. April 2017

 

Der Termin bringt sich in Erinnerung, nur wenige kennen ihn genau, aber viele spüren, daß er in der Luft liegt.


6. April 2017

Beinahe ein normaler Tag am Himmel, so wie es früher einmal war …


5. April 2017

Einmal am Tag die Sonne sehen muß einfach drin sein – auch im grenzenlosen Rahmen des Willkommenswetters.


4. April 2017

Bis auf weiteres haben wir in Berlin Strichfrei – vermutlich …


3. April 2017

Aus wolkentechnischen Gründen muß der Sonnenauf- und Untergang heute leider entfallen.


2. April 2017

Zum Tagesstart offene TB (Totalbestrichung), dann Luftwechsel, Atmen auf eigene Gefahr!


1. April 2017 vormittagsnachmittags

 

Morgens totale Bestrichung, danach gibt es eine Dunstglocke, es ist heiß und trocken. Giftiger gehts bald nicht mehr, die Luft kratzt und beißt.


Auch im März 2017 lag schon dies und jenes in der Luft.

Es liegt was in der Luft

Jetzt zum Ende hin wird alles sehr schnell gehen. Bevor wir im Chaos aufwachen, wollen wir noch einmal genau hinschauen, was da so alles in der Luft hängt und über unseren Köpfen hinweg geschieht.

Wir wissen nicht genau, was morgen sein wird. Aber wir wissen, wer die Zeit geschaffen hat und wer die Zukunft in seiner Hand hält. Und wir wissen, daß das Böse keine Zukunft hat.

Eines wird dieser Monat auf jeden Fall bringen: wir werden viel zusammen singen.

Am Montag, dem 20. März 2017, werden wir den Sprühlingsanfang begrüßen – wenn Gott will und wir leben.

Am Sonntag, dem 26. März 2017, wird im Rahmen der Neuen Tages-Ordnung (NTO) endlich wieder die Zeit „umgestellt“. Obwohl wir dann gerade mal erst eine Woche im Sprühling sein werden, gibt’s für uns alle die Sommerzeit. Man gönnt sich ja sonst nichts.


31. März 2017

Der Strichkode erobert die Welt.


30. März 2017

Aber der Pfad des Gerechten ist wie der Glanz des Morgenlichts, das immer heller leuchtet bis zum vollen Tag. Der Weg der Gottlosen ist dichte Finsternis; sie wissen nicht, worüber sie straucheln. ∼ Sprüche 4, 18-19


29. März 2017

Ein schwacher Tiefausläufer ist das also heute hier im Norden. Und was haben die Striche da oben zu suchen? Gibt es sie nicht?


28. März 2017

Wir sind doch in Berlin, wir sind doch im 21. Jahrhundert, da geht doch so etwas nicht!


27. März 2017

Hurra, ein blauer Montag und Strichfrei, das passt ja zusammen! Doch der Schlußstrich hat es wieder mal in sich, das Kartell hat geliefert!


26. März 2017

Ab heute hat ganz Schlandkandas eine Stunde gefühlte Verspätung! Ob sie das noch schaffen?


25. März 2017

Die Sonne hat verschlafen, aber dann steht sie doch auf, jemand muß über das Chaos herrschen …


24. März 2017

Morgens Strichfrei, im Tagesverlauf zunehmende Bestrichung, am Ende gewinnt doch wieder die Sonne und ich sehe noch zwei oder drei Wolken.


23. März 2017

Grau, Grauen, Grausamkeit – Sprühregen im Sprühling und dämonische Besessenheit als unbekannte Normalität …


22. März 2017

Hat uns eine volle Breitseite Sonnensturm getroffen, schneller als erwartet?


21. März 2017

Da sind schon wieder Striche am Himmel.


20. März 2017

Der Sprühling ist da.


19. März 2017

Der letzte Wintertag beginnt mit etwas Farbe, dann bleibt es grau und es nieselt.


18. März 2017

Das regent, der regent, die regent – Deutsch sein schwere Sprach, deswegen mag es keiner mehr so richtig sprechen.


17. März 2017

Tag Dreizehn (13) nach der TB vom 4. März 2017: den Fernmeldekräften wurde das Anschwärzen aller Lichtquellen befohlen – und sie tun es, denn von irgendwas glauben sie, leben zu müssen.


16. März 2017

Morgens und abends gibt es etwas Aufstrich, tagsüber ist es grau.


15. März 2017

Tag Elf (11) nach der TB vom 4. März 2017: morgens sind die Striche wieder da, nachmittags gibt es dann unsichtbare Striche und abends wieder Strichgrützen-Aufstrich.


14. März 2017

Tag Zehn nach der TB vom 4. März 2017: Leben schaffen können sie nicht, aber alles kaputt machen fällt ihnen leicht.


13. März 2017

Bevor im Westen nicht endgültig das Licht ausgegangen ist, kann im Osten nicht die Sonne aufgehen. Ansonsten vormittags kaltes Strichfrei-Wetter, im Tagesverlauf wird dann unter diffuser Bestrichung radikal gedimmt.


12. März 2017

Wird es heute kurze oder lange Striche geben?


11. März 2017

Tag Sieben nach der TB vom 4. März 2017: Das Grau des Himmels erinnert an das kommende Grauen, nachmittags tauchen die Strichschnuppen wieder auf.


10. März 2017

Tag Sechs nach der TB vom 4. März 2017: aus wolkentechnischen Gründen fällt auch heute wieder der Sonnenaufgang aus. Freitag ist Matratzentag unter freiem Himmel.


9. März 2017

Tag Fünf nach der Totalbestrichung (TB), der Morgen ist wieder grau, später kommt die Sonne durch. Das Informations-Kontroll-System (IKS) prägt einen neuen Begriff für die milchige Luft: naturtrüb.

Heute konnte ich auch wieder ein wenig am Thema „Recht und Ordnung“ weiterarbeiten. Diesen Weihnachtsbaum hätte man gleich bis Ostern stehenlassen und Eier dranhängen können.


8. März 2017

Tag Vier nach der Totalbestrichung am 4. März 2017: die Stimmung ist matt und farblos, der Himmel ist kaputt.


7. März 2017

Im ehemaligen Königreich Preußen herrscht weithin traumparadiesisch graue Eintönigkeit. Wo ist die bunte Vielfalt geblieben?


6. März 2017

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Morgens etwas Farbe mit Gestrichenem, dann wieder grau. Und es muß geredet werden …


5. März 2017

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Kalt, windig, nichts zu sehen.


4. März 2017

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TOTALE BESTRICHUNG im warmen Vorsprühling.


3. März 2017

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Morgens ganz strichfrei, dann Eintrübung, vorsprühlingshaftes Wetter.


2. März 2017

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Der Tag beginnt grau, Wetter wird erlebt, Klima sind nur Zahlen …


1. März 2017

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Ein Tag, ein Strich … und zum späten Nachmittag spukt es wieder!


Wir sind in großer Not (2)

Heute muß ich Fraktur reden. Ich werde also in klaren und deutlichen Worten sprechen. Es ist keine Zeit mehr für Umschweife. Was gesagt werden muß, werde ich nun direkt und unverblümt aussprechen. Ich werde mich deutlich und unmissverständlich mitteilen, das bin ich dir schuldig.

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Da gibt es etwas Unerkanntes.

Es vergiftet unser aller Leben.

Es ist etwas, das eigentlich auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.

Es ist eine Ideologie.

Der Urheber dieser Ideologie ist ein zutiefst unmoralisches Wesen, das seine Heimat verlassen mußte und nun umherirrt.

Diese Ideologie vergiftet unser Leben wie eine verwesende Leiche, die nicht rechtzeitig beerdigt wurde.

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Wovon spreche ich? Gut, daß du fragst …

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Ich spreche von S-Ü-N-D-E.

Warum sage ich das so deutlich? Wiederum gut, daß du fragst …

Wir sind in großer Not und wissen doch nicht, warum wir in diese Bedrängnis geraten sind.

Wir werden immer gerecht behandelt, es gibt nämlich ein vom Schöpfer eingesetztes moralisches Gesetz so wie es Naturgesetze gibt.

Die Bibel - Nehemia 9, 33-35

Die Bibel – Nehemia 9, 33-35

Wir sind nicht frei und wir können niemals frei werden, solange uns nicht jemand von unserer Knechtschaft loskauft. Denn von wem jemand überwältigt wurde, dessen Knecht ist er geworden.

Die Bibel - Nehemia 9, 36-37

Die Bibel – Nehemia 9, 36-37

Wenn wir versuchen, uns selbst zu befreien, machen wir alles noch siebenmal schlimmer.

Wenn du alt genug bist, hast du dieses Gesetz schon in deinem Leben zu spüren bekommen.

Wirst du auch ehrlich genug sein, dieses Gesetz anzuerkennen?

Wenn ja, dann stehst du nur noch einen Schritt vor dem Tor zur Freiheit.


Sünde

Ernste Lage mit Ausweg (2)

Lügen haben kurze Beine, sagt das Sprichwort. Es gab eine Zeit, da hatte deine Zeitung noch kurze Beine. Das ist schon lange her. Heute haben die sogenannten Massenmedien überhaupt keine Beine mehr. Deine Tagesschau hat keine Beine, dein Heute-Journal hat keine Beine, deine Deutsche Welle hat keine Beine, deine Zeitung hat keine Beine, dein Radio und dein Fernsehen haben keine Beine, alle kriechen sie auf dem Bauch herum wie die Schlangen.

Waldemar Dege - Beine und keine - 1976

Waldemar Dege – Beine und keine – 1976

Der Wahrheitslosenstand erreicht inzwischen schwindelnde Höhen, da oben wird die frische Luft knapp und man hört nur noch das Japsen und Jaulen. Alle wollten linientreu und strichistisch korrekt dem Überdruck der Schatten-Strichierung folgen, aber auf einmal – oh, Entsetzen – ist da diese Mauer am Ende ihrer Sackgasse …

Wird es höchste Zeit, das zerstörte Vertrauen zwischen Wahrheitgebern und Wahrheitnehmern wieder in Ordnung zu bringen? Wie können die Wahrheitgeber noch etwas geben, wenn die Wahrheitnehmer nichts mehr von ihnen nehmen wollen? Müssen wir uns alle auf die Solidaritätspflicht besinnen und dürfen nicht egoistisch nach der vollen und ganzen Wahrheit für uns selbst verlangen? Müssen wir das Wenige an verfügbarer Wahrheit mit den Bedürftigen teilen? Und bedürftig ist ja heute die ganze Welt …

Waldemar Dege - Ernste Lage mit Ausweg - 1987

Waldemar Dege – Ernste Lage mit Ausweg – 1987

Die gegenwärtige Krise ist schlimm, das stimmt. Wie konnte es nur dazu kommen? Das fragst du noch? Es wurde grenzenlos gelogen, betrogen, gestohlen und gemordet – und wir haben alle mitgemacht. Aber bald wird wieder Recht und Ordnung herrschen. Dann verstummen endlich die Rufe der frechen Marktschreier: Kommse rin, kommse ran, hier wernse genauso betrogen wie nebenan!

Heute wird sich die Welt noch nicht ändern, aber ich persönlich kann mich verändern lassen. Ich kann zu meinem Schöpfer umkehren und meinen Sinn erneuern. Dann gibt es für mich wieder die kompromißlose Unterscheidung zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch, Lüge und Wahrheit.

Waldemar Dege - Kunde Kompromiss - 1968

Waldemar Dege – Kunde Kompromiss – 1968

Dann wird der Kunde sozusagen endlich König. Du mußt dich entscheiden, du selbst stehst im Mittelpunkt!

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Waldemar Dege – Im Mittelpunkt – 1964

Ahnst du jetzt, worum es geht und was auf dem Spiel steht?

Die Liebe zur Wahrheit könnte uns auf den richtigen Weg bringen.

Gehe nicht in diese Nacht, aus der keiner mehr erwacht.

Albrecht Haushofer, Moabiter Sonette

Albrecht Haushofer – Moabiter Sonette – 1945

Wird endlich jemand aufstehen und diesem Narrenvolk die Leviten lesen?

Die Bibel - Levitikus 19, 17-18

Die Bibel – Levitikus 19, 17-18


Der Himmel heute

Nach drei Tagen mit strukturloser grauer Totalbedeckung und Ganztagsdämmerung gibt es heute wieder etwas Licht und kontrastlose Bestrichung. Da sind ein paar Krümel Wahrheit über mir, ich teile sie mit dir!