12. Mai 2017

Manchmal wird die Arbeit als Diplom-Strichologe auch langweilig, heute ist wieder so ein Tag.

Allerdings habe ich mir sagen lassen, daß es früher noch langweiliger war, denn damals gab es überhaupt noch keine Striche.

Heute weiß man nie, wer da oben als nächstes vorbei kommt.

Je weniger es zu sehen gibt, umso mehr Fotos mache ich. Das liegt daran, daß ich bei fehlender Total-Bestrichung mehr Zeit und Ruhe habe, denn ich muß nicht jeden einzelnen Strich einfangen. Trotzdem möchte ich vollständig und ausgewogen vom Himmel berichten.

Auch heute wird radikal am Klimawandel gewerkelt.

Wann gibt es endlich mal wieder Wolken zu sehen?

Die Strichosphäre zeigt eine traumatisierte Eintrübung, das Licht ist matt.

Auch bei den Strichen gibt es solche und solche.

Als Strichologe mußt du immer ein Auge nach oben und ein Auge nach unten auf die Straße richten. Das wird manchmal stressig.

Aber wenn sich niemand mehr den Himmel anschaut, dann ist es doch total umsonst, was die Strichmännchen da oben über unseren Köpfen veranstalten.

Das Wetter ist tot, es lebe das Wetter, sprach der Technoluziologe und drehte an der Mikrowellensteuerung.

Sonne, heize diesen Leuten mal ordentlich ein! Mal sehen, wer heute gewinnt.

Es gibt Tage, da gewinnt die Sonne und es gibt Tage, da verliert die strichozialistische Sonnnenscheinverwaltung.

Heute scheint so ein Tag zu sein.

„O, es ist so schönes Wetter, die Sonne scheint.“

Ich wollte eigentlich nicht so viele Fotos machen, aber da muß irgend etwas in der Luft liegen, das mich antreibt.

Vielleicht liegt es daran, daß der Sprühling angefangen hat?

Sie hauen alles raus, was sie noch haben, gegen die Sonne kommt aber niemand an – bis jetzt …

„Strichard, wir machen ein Gewitter, ist zwar bißchen teuer bei diesem Strompreis, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Schickt mal den Strich-Impfer mit der Blitzseife, der soll mal die Front parallel abfliegen.“

Alles klar, es könnte losgehen.

Gut Ding will Weile haben.

Da kommt etwas geschossen.

„Strichard, bitte kommen! Wir gehen jetzt in den Sturmkeller, du solltest es auch tun.“

Ein tollkühnes Strichzeug hebt noch schnell ab und verschwindet in der kochenden Strichsuppe.

Ihr seid ja mutig, habt ihr keine Flugangst?

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. 170513 sagt:

    Wegen suspekten Gesprächs: Passagierjet in Köln evakuiert

    … Zuvor hatten zwei Passagiere den Flieger, der noch mit geöffneten Türen an der Fluggastbrücke stand, plötzlich verlassen, wie Rainer Kerstiens, Sprecher der Bundespolizei, gegenüber der Zeitung sagte. „Sie haben dem Besatzungspersonal gegenüber Sicherheitsbedenken geäußert, weil sie in der Maschine ein Gespräch gehört hätten“, zitiert „Express“ Kerstiens. …

    https://de.sputniknews.com/panorama/20170513315742047-gespraech-passagierjet-koeln/

    – – –

    ‚It went psycho‘: Qantas pilot reveals horror moment computers on flight QF72 BROKE DOWN – sending the aircraft nosediving towards the Indian Ocean with 303 passengers on board

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-4501746/Pilot-QF72-breaks-silence-2008-incident.html

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