Spaßbremse (2)

Schlecht geschlafen, schlecht geträumt und aufwachen kannst du auch nicht richtig. Gefangen von unsichtbaren Kräften, getrieben von einer fremden Macht. Das Leben rinnt dir durch die Finger, du kriegst nichts zu fassen, alles geht schief. Der Vogel hat genug von diesem verstrichenen Land, er fliegt davon. Flieg mit ihm zurück nach Hause. Lass den ganzen…

Alptraumparadies (3)

Kühl und windig. Im Licht der aufgehenden Sonne wird der für mich erste (und für heute einzige) Strich sichtbar. Ein riesiger Strich ist das … ansonsten normaler Flugverkehr wie immer. Das ist kein Wetter mehr, das ist auch kein Sommer mehr. Bei dem elektrisierten Himmel ist das aber auch kein Wunder.

Sonnenaufgang im Traumparadies (5)

Im Himmel auf Erden für Blöde beginnt ein neuer Tag. Leider ist es so, wie es ist. Ich bin nicht allein daran schuld. Hier unten kann jeder machen, was er oder sie will und für richtig hält. Bis zum letzten Atemzug … Aber spätestens mit dem letzten Atemzug kommt der Karriere-Knick. Dann sehen wir weiter….

Sonderbar, seltsam, krank (6)

In den Wirren der luziferischen Revolution ist uns bis hierhin mindestens eine Konstante erhalten geblieben: die Striche am Himmel. Traumparadiesische Zustände am Himmel und in der Bodenhaltung: der Wahn allein ist Herr in diesem Land? Sonderbar, seltsam, krank ist diese Welt nun geworden. Gehe nicht in diese Nacht, aus der keiner mehr erwacht.

Ruhe vor dem Sturm (2)

Nach drei Tagen sind die Turbulenzen des letzten Angriffs halbwegs abgeklungen. Es gibt für ein paar Stunden etwas Ruhe vor dem nächsten Sturm. Das traditionelle Leben bringt sich kurz noch einmal in Erinnerung, vertraute Umgangsformen, angenehme Gesellschaft. Doch alles ist durch Ungerechtigkeit unwiderbringlich zerstört und verunreinigt. Was ist noch zu tun, bevor der Sturm kommt?

1. Juli 2017

Wenn man in diesen Tagen das Licht bei sich haben möchte, dann muß man etwas dafür tun. Dann muß man das Licht lieben. Dann muß man das Licht festhalten und darf es nicht gegen etwas Wertloses eintauschen. Ohne Licht sieht man nicht, worüber man stolpert. Warum also wollt ihr im Dunkeln bleiben?