Damals, lange her
Lange Zeit ist es her. Nichts ist vergessen. Die Zeit heilt keine Wunden.
Lange Zeit ist es her. Nichts ist vergessen. Die Zeit heilt keine Wunden.
Der graue Vogel ahnt noch nicht, daß er seit langem von mir überwacht wird. Ich höre seine Gedanken. Ich sehe seine Bewegungen. Ich registriere jede Aktivität – auch wenn er nichts tut. Ich bin … … die Graue Membran.
Ein Tag wie viele. Heute ist ja hier richtig was los! Der alte Götze wurde frisch poliert. Warum – bald ist er wieder bunt beschmiert.
Der Wind weht, wo er will. Die Gefallenen funken, wo sie dürfen. Auch er wartet auf die Stunde, da er sich endlich sättigen kann. Viele warten – seufzend und jammernd wegen all der Greuel, die in unserer Mitte verübt werden.
Habt ihr gehört: es geht los. Die Stunde ist gekommen. Nur noch kurze Zeit und wir werden satt. Ihre Fühler haben sie ins Verderben geleitet. Sie hätten doch der Stimme vom Himmel vertrauen sollen. Die Gefallenen stehen nicht wieder auf. Stille im Himmel – eine halbe Stunde lang. […]
Und ich sah einen großen Engel in der Sonne stehen, der rief mit lauter Stimme. Ihr Vögel alle – hört! Ihr braucht nicht mehr lange zu warten. Was der Mensch sät, wird er ernten. Kommt, ihr Vögel – sättigt euch. Am Abend ist Schrecken da, ehe es aber […]
Du mußt es dir selbst anschauen, was sich unter der Oberfläche regt. Wir sind hungrig. Es wird nun einsam – ich werde ausharren.
Nichts bleibt verborgen. Die Vögel wissen, daß ihr Tag bald kommt. Die Strich-Männchen verlassen sich auf ihre Fühler. Sie meinen, sie hätten freie Bahn. Doch das Licht macht es sichtbar, schau hin. Was fürchten die Strich-Männchen am meisten? Das Licht – ihre Schande wird sichtbar.
Was wird dieser Tag bringen? Die Vögel warten. Sie hören die Stimme vom Himmel. Auch die Strich-Männchen mit ihren Flug-Apparaten sind in der Luft – schwer beladen. Unterwegs – aber wohin? Vögel aller Art – kommt zusammen – versammelt euch. Dunkle Vögel …
Der Tag beginnt. Du denkst, keiner sieht dich? Es liegt etwas in der Luft. Ich brauche eine klare Sicht. Diese vielen Vögel … Sie machen sich bereit. Worauf wartest du? Keine Gemeinschaft. Der Himmel über mir. Es ist unsere Schuld. Es ist unser verdienter Lohn. Aber es gibt […]
Versammelt euch, ihr Vögel! Kommt und versammelt euch! Sättigt euch!
Die Wahrheit ist die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Die Wahrheit wird bezeugt vom Geist der Wahrheit. Die Wahrheit macht immer frei. Arbeit macht nicht frei. Stacheldraht
11. Oktober 2012
8. Oktober 2012
Sie warten darauf, die Reste zu fressen. Da ist Unruhe in der Luft und es schwelt ein Konflikt. Die Vögel spüren es. Sieht es denn sonst niemand? Bald wird es zu spät sein.
Heute, am 1. April 2006, nimmt Amsel seine Kamera (Kamera „10“) und geht in den Park, denn dorthin darf er noch. Amsel trifft im Park die grauen Vögel.
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