Noch eine Reise wert?

Als Tourist interessiere ich mich ja immer nur für den Himmel über mir – und der sieht fast überall auf der Welt gleich aus.

Also bleibe ich hier – im Land der Heimatlosigkeit.

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Die Berliner sind wohl schon daran gewöhnt – die meisten schauen nach unten.

Schämen sie sich? Aber wofür nur?

Schämen ist doch Diskriminierung.

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Sie wollen nicht zum Himmel schauen – das ist kein Wunder, denn der Himmel gehört ihnen ja auch nicht.

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Heute war wieder schönes Wetter auf dem Gefängnis-Planeten – die Sonne schien.

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Bei dem schönen Wetter gehen alle voll sturer Entschlossenheit ihren Beschäftigungen nach – kaufen, verkaufen, heiraten, verheiraten …

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Nur die da oben machen etwas anderes …

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Sie tun etwas … aber für wen?

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Kollaborateure …

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Multifunktions-Fühler …

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Die Wolken sind immer noch zu eckig, aber daran wird schon lange gearbeitet.

Sie sehen nämlich nur in deinem Kopf eckig aus …

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Das war und ist die Berliner Luft, Luft, Luft …

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Die Vergangenheit holt uns mal wieder ein – schneller als uns recht ist …

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Keine Gnade für den Verwaltungssitz?

Frankfurt am Main ergeht es ebenso.

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So eine Schande – die vielen Touristen und so ein schmutziger Himmel?

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Der Pfeil – es gibt doch immer wieder Überraschungen.

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Die Türme stehen noch und sollen uns mahnen … doch sie sind hohl.

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Der Himmel mahnt uns in einer anderen Sprache.

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Doch Geschichte wiederholt sich – diesmal siebenmal siebzigmal schlimmer.

Die Stimme vom Himmel scheint für die da oben Neuland zu sein, sonst würden sie nicht immer wieder dieses schlechte Benehmen an den Tag legen.

Wenn es so weitergeht, werden wir bald der nackten Fratze der Schande persönlich in die Schlitz-Pupillen sehen.

7 Kommentare zu “Noch eine Reise wert?

  1. Berlin-Charlottenburg: LKW rast in Weihnachtsmarkt auf Breitscheidplatz

    … Am Montagabend starben 12 Menschen am Breitscheidplatz, als ein Lkw in den Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche gerast ist. Mindestens 48 Menschen wurden verletzt. …

    – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/25342830 ©2016

    – – –

    Das Zeichen am Himmel über dem Breitscheidplatz am 27.12.2013

  2. Verwahrloste Hauptstadt
    Berlin, wie haste dir verändert!

    … Im Boden möchte man versinken, wenn man erwähnt, daß man aus einer Stadt kommt, in der jetzt sogar nicht einmal mehr klar ist, ob die Wahlen stattfinden. Natürlich können Sie jetzt einwenden, die ändern doch ohnehin nichts. Sonst wären sie ja verboten … Schon gut. Aber es geht vor allem um den Grad der Blamage.

    Es ist alles nur noch peinlich. Seit geraumer Zeit kann sich kaum jemand in Berlin an-, ab- oder ummelden. Wer aufs Bürgeramt geht, der braucht Engelsgeduld und eine völlig ungerechtfertigte Portion Lokalpatriotismus. Sonst wird er zum Amokläufer. Denn meist geht er nach Stunden, manchmal nach Tagen, genau wie er gekommen ist: mit dem Wunsch, endlich einen neuen Paß zu erhalten. Aber ohne Paß und auch ohne Aussicht darauf. …

    … Langsam wird es wie in der DDR. Man hat keinen Paß und darf nicht ausreisen. Man hat eine Regierung und darf nicht wählen. Der Unterschied: Während die Kommunisten das damals absichtlich machten, geschieht das heute aus Versehen. Wie bitte? Aus Versehen? Wie kann denn so etwas versehentlich passieren? Auch da zucken alle mit den Schultern. Es ist, wie es ist. …

    … Die „Rote Welle“ soll die Berliner ermuntern, auf die Öffis umzusteigen. Doch dort wird man von Bettlern, Musikanten, Obdachlosenzeitungsverkäufern oder einfach nur armen Irren genervt. Inzwischen auch regelmäßig beklaut, geschlagen, vergewaltigt oder sogar getötet.

    Wer nicht von jungen Männern, über deren Herkunft und Religion nicht gesprochen werden darf, gemeuchelt wird, kann neuerdings von herabfallenden Kacheln erschlagen werden. In den U-Bahnhöfen regnet es seit einiger Zeit Fliesen, wenn es oberhalb der Katakomben zuviel Wasser geregnet hat. Dann, so sagen sich die Motorisierten, doch lieber die rote Ampel. …

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2016/berlin-wie-haste-dir-veraendert/

  3. Silvester in Berlin: Politiker und Polizeigewerkschaft für Bannmeile gegen Islamisten

    … Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hat angesichts der Terrorgefahr besondere Sicherheitsmaßnahmen vor der großen Silvester-Party am Brandenburger Tor in Berlin gefordert. „Die Sicherheitsbehörden müssen vor Großveranstaltungen gezielt Betretungsverbote gegenüber polizeibekannten islamistischen Gefährdern aussprechen – und diese auch überwachen“, sagte Wendt der „Bild“-Zeitung (Mittwochausgabe). „Silvester in Berlin wäre eine gute Gelegenheit, endlich damit zu beginnen.“ …

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/silvester-in-berlin-polizeigewerkschaft-fuer-bannmeile-gegen-islamisten-a1295270.html

  4. Failed Stadt Berlin: „Größte Geldvernichtungsmaschine Deutschlands“

    … Flüchtlingschaos, Ärger in Schulen und auf Ämtern – Berlin ist als Stadt gescheitert: Mit diesem Befund sorgte SPIEGEL ONLINE für Aufruhr. Leser und andere Medien schreiben: Es ist sogar viel schlimmer. …

    … Ein Wunder, „dass noch so viel funktioniert“ …

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/failed-stadt-berlin-so-reagieren-leser-auf-den-spiegel-online-kommentar-a-1067343.html

  5. A failed area: Neukölln

    … Beim zweiten Mal ins Theater. Auf dem Rückweg noch ein kurzer Stopp bei einem Dönerladen. Von dort sehe ich, wie in die Lücke vor meinem Wagen ein Geländewagen hineinstößt, zweimal mit Wucht gegen mein Auto fährt. Als er zum dritten Mal zurücksetzt, rufe ich dem Fahrer zu, ob es möglich sei, mit etwas mehr Rücksicht einzuparken. Auch hier ein Levantiner, auch hier die Reaktion: Offene Aggression, Pöbeleien, Androhung von Gewalt. Dass ich nichts sage, scheint die Situation eher noch zu verschärfen. So viel zum Nutzen von Deeskalation. Die kommt dann durch einen Herrn mit breitem Kreuz, der sich dem Agressor von hinten nähert, ihn am Ohr packt und brutal zu Boden zwingt. Was dem „Kamelficker einfalle“, ob er ihm „die Löffel abreißen und die Finger brechen“ solle? Auch hier ein Akzent, wenn auch nur ganz leicht, vermutlich slawisch, den aber der Unterlegene sofort versteht. Entschuldigungen, Bücklinge, auch der Aufforderung, „sich vom Platz zu ficken, sofort“, kommt er anstandslos nach. Selbst das Ausparken klappt ohne weitere Karambolage. …

    http://nicolaus-fest.de/a-failed-area-neukoelln/

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