Hass und Hetze

Niemand kann mir zum Vorwurf machen, dass ich selbst den Müll auf die Strassen lege, um Fotos davon anzufertigen. Diese Mengen von Müll schafft man nicht alleine. Und für Hass und Hetze habe ich kein Verständnis, ich zeige nur den Müll. Ausserdem habe ich gelernt, dass man andere verurteilt, weil man selbst schuldig ist. Oder man wird es dann anschliessend …

Das Böse ist nicht deswegen da, weil jemand an das Böse glaubt oder überall das Böse wittert oder immer nur das Böse sieht. Das Böse ist da, weil es schon vor der Erschaffung des Menschen zugegen war. Das Böse ist mitten unter uns und es herrscht in uns. Es gibt nichts Neues. Die Wahrheit wird von denen Hass genannt, die die Wahrheit und das Leben hassen.

Der Müllmaler lässt auf sich warten. Vielleicht inspiriert ihn diese Matratze nicht oder die Zeit für hohe Kunst ist noch nicht gekommen. Vielleicht ist er auch entmutigt, weil er keinen Lohn bekommt. Oder er findet nirgends weisse Farbe.

Fernsehen muss weg, zwar nicht auf diese Art, aber irgendwie auf jeden Fall, wat mutt, dat mutt.

Es wird in der nullten und zweiten Reihe geparkt, in der Neuen Strassenverkehrsordnung (NStVO) geht alles. Die Fahrräder stehen richtig, was nicht angeschlossen wird, ist weg, nur der Müll bleibt stehen.

Der Thron des Rattenkönigs hat jemandem nicht gefallen und nun gammelt er hier weiter vor sich hin. Wenn jemand der Meinung ist, dass der Sessel hier besser steht, dann ist das von der Meinungsfreiheit gedeckt, ich darf also in diesem Falle nicht Intoleranz üben. Deswegen sage ich nichts weiter dazu, als dass man Intoleranz nicht üben braucht, die ist uns angeboren, das schaffen wir von Natur aus. Andererseits: das Üben, Üben und Üben von Toleranz bringt auch nichts, das hilft nicht weiter, das schaffen wir niemals. Wie kommen wir nun aus dieser Klemme heraus? Kann man über seinen eigenen Schatten springen?

Lassen wir mal den Müll rechts liegen und gehen die paar Schritte bis zum nächsten Komposthaufen. Gab es nicht irgenwann mal diese Idee von der Mülltrennung? Was ist daraus geworden? Hat man uns damit nur veralbert und an der Nase herumgeführt?

Noch nicht einmal die Rot-Grün-Schilder für Leseschwache helfen weiter. Wie ist der Wagen überhaupt an diesen Platz gekommen, wurde er über die Strasse  getragen?

Bunt und vielfältig ist das Leben geworden, man kann es kaum treffender zum Ausdruck bringen.

Schlandkandastans Glanz und Fülle zeigt sich voll und ganz am Mülle. Bitte macht so weiter und blockiert die ganze Strasse, vielleicht interessiert sich dann jemand für euch. Es gibt auch so viele Leute, die Kraftfahrzeuge hassen und gegen Kraftfahrzeuge hetzen, vielleicht könnte man da zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Da wäre die Strasse dicht und eure ach so böse POLIZEI käme auch nicht mehr durch, da hättet ihr hier endlich eure Ruhe. Das bisschen Durchgangsverkehr liesse sich bestimmt irgendwie umleiten.

Nicht kleckern, sondern klotzen, in anderen Strassen schaffen sie das doch auch schon!

Noch ein paar heutige Eindrücke aus der Bodenhaltung.

Das Einkaufswagen-Massaker oder Fachkräfte am Werk?

Bald reicht es für alle.

Wir betreten die Umwelt-Zone, also die Zone der umgekommenen Welt.

Da bin ich wieder, hier und heute, und stehe vor diesem real existierenden Müllhaufen. Also will das Zeug wirklich niemand haben, auch nicht nach drei Wochen Wartezeit.

Das Menetekel: überall im öffentlichen Raum begegnet man solchen jugendgefährdenden Aufrufen zu Hass und Gewalt. Warum wird das geduldet? Warum werden Menschen, die leben möchten, wie Verbrecher behandelt?

Ein Einkaufswagen voller Müll, ein Geldautomat, aus dem auch nur Müll kommt und nicht mehr benötigte TV-Geräte auf den Strassen der Müllstadt.

Unser Vater im Himmel, vergib den Menschen hier, sie wissen nicht, was sie tun. Sie verwandeln ihre Zeit und ihr Leben in Müll, essen Müll, trinken Müll, machen Müll, reden Müll, lesen Müll, gucken Müll im Kino und im Theater, lernen Müll in der Schule, studieren Müll und bezahlen mit Müll. Sie verfolgen und hassen einander wegen Müll. Sie verhetzen sich gegenseitig mit Lügenmüll. Sie verwandeln die Welt in eine umgekommene Umwelt. Wie sollen sie in diesem ganzen Müll Deiner Güte begegnen, die uns zur Umkehr leitet? Bitte schenke uns noch einen lichten Moment und führe uns zur Busse. Lass uns Deine Gnade erleben, Amen in Jesu Namen.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. 171129 sagt:

    Vermummte überfallen Paar in Hessen und zünden Haus an – ein Toter

    … Sechs maskierte Männer haben am späten Dienstagabend ein Paar in der mittelhessischen Stadt Gonterskirchen überfallen. Mehrere Stunden verbrachten sie in ihrem Haus und zündeten dieses vor der Abfahrt an. Die Polizei fand eine männliche Leiche. Die Täter sollen Arabisch und Französisch gesprochen haben.

    Die Polizei war laut einem Bericht des Nachrichtenportals Hessenschau gegen 1 Uhr nachts alarmiert. Die Nachbarn hätten Knallgeräusche und Hilfeschreie aus dem Wohnhaus gehört. Bei den Löscharbeiten habe die Feuerwehr dann die Leiche eines Mannes im Keller entdeckt.

    Den ersten Ermittlungen zufolge wurde das Paar, eine 69-jährige Frau und ein 57-jähriger Mann, am Dienstagabend um rund 21:30 Uhr vor ihrem Haus überpasst. Die Bild-Zeitung schreibt dabei von sechs Vermummten, die die Bewohner ins Haus gezwungen und Geld und Wertgegenstände gefordert hätten. …

    https://de.sputniknews.com/panorama/20171129318488700-gonterskirchen-ueberfall-maskiert/

  2. 171129 sagt:

    Neuköllner Schulstadtrat mit 1,44 Promille aus dem Verkehr gezogen

    … Wer schläft, sündigt nicht, sagt ein Sprichwort. Doch wer betrunken in seinem Auto mit laufendem Motor schläft, der muss mit einer Strafanzeige rechnen. …

    … Dienstagmorgen gegen 4.10 Uhr in Neukölln. Zwei Angestellte des Zentralen Objektschutzes (ZOS) fahren eine so genannte Objektschutzstreife durch die Leinestraße. Vor ihnen, ein Hindernis. Polizeisprecher Winfrid Wenzel: „In zweiter Reihe parkte ein Auto. Der Motor sowie das Radio liefen, die Beleuchtung des Wagens war eingeschaltet und der Autofahrer schien zu schlafen.“

    Die ZOS-Mitarbeiter alarmieren einen Funkwagen. Die Beamten vom Abschnitt 55 kontrollieren die Papiere des Schlafenden – und sind überrascht. Denn nach B.Z.-Informationen ist es Neuköllns Bildungsstadtrat Jan-Chris­to­pher Rämer (36, SPD), der von ihnen geweckt wurde. Die Polizisten bitten den Politiker in ein Alkoholmessgerät zu pusten. Das Ergebnis: 1,44 Promille.

    „Dem Autofahrer wurde in einer Gefangenensammelstelle von einem Arzt Blut abgenommen“, so der Polizeisprecher weiter. Es wurde zudem Strafanzeige wegen „Führen eines Fahrzeuges im Verkehr mit absoluter Fahrunsicherheit infolge Genusses alkoholischer Getränke“ erstattet.

    Verkehrsrechts-Anwalt Matthias Ohle zur B.Z.: „Zunächst muss geklärt werden, ob der Fahrer Ersttäter ist. Aber der Führerschein wird entzogen und es wird eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung folgen.“

    Noch im März hatte der Bildungsstadtrat einen Präventionsworkshop der Helmholtz-Schule moderiert. Es ging um die Wirkung von Alkohol auf den Organismus und auf das Verhalten im Straßenverkehr.

    Jan-Chris­to­pher Rämer ließ Fragen der B.Z. nach dem Polizei-Einsatz Donnerstag unbeantwortet. In seiner Behörde hat er sich krank gemeldet.

    Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (39) sagte, dass sie über den Vorfall informiert worden sei. „Wir werden uns hier zusammen setzen und beraten, welche Konsequenzen wir aus diesem Verhalten ziehen.“ …

    https://www.bz-berlin.de/berlin/neukoelln/neukoellner-schulstadtrat-raemer-mit-144-promille-betrunken-aus-dem-verkehr-gezogen

    – – –

    Stich- und schusssicher
    BVG stattet Sicherheitsdienst mit Schutzwesten aus

    … Es war ein Wunsch der Beschäftigten: Die BVG kauft ihren Sicherheitsmitarbeitern stich- und schusssichere Schutzwesten, wenn sie denn welche haben wollen. Grund ist unter anderem die verschärfte Sicherheitslage in einzelnen U-Bahnhöfen. …

    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2017/11/schutzwesten-fuer-bvg-mitarbeiter-berlin.html

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