Bodenhaltung

Warten auf die Intelligenz-Bestie

Ich nutze das ruhige Vorkriegswetter, um noch einige allgemeine Betrachtungen anzustellen. Die Tage reihen sich in einem grauen Halbdunkel aneinander, aber es gibt auch hin und wieder etwas Licht. Manchmal gehe ich hinaus auf die Strassen der Stadt, um das Willkommensklima zu erkunden. Man kann kaum noch mit jemandem sprechen, aber man sieht, was man sieht. Die Stadt wird immer voller und voller, es scheint Ankunftszeit zu sein. Wer oder was ist da im Kommen? Dass etwas oder jemand kommt, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Die Veränderungen werden von immer mehr Menschen persönlich erlebt und viele ahnen, dass da noch mehr in der Luft liegt und dass da sehr bald etwas kommt.

Das Informations-Kontroll-System (IKS) hat um seiner bösen Lügen willen einiges von seinem Einflussbereich eingebüsst, halbnackt steht es da und viele sehen seine Schande. Man kann mir lange erzählen, dass etwas nicht wehtut, solange ich selber keine Schmerzen habe. Wenn es mich persönlich trifft, dann helfen dreiste Lügen nicht mehr weiter, im Gegenteil – sie machen mich ärgerlich und wütend. Auf einmal ist die bewusstlose und rund laufende Eintönigkeit im Traumparadies vorbei und man stösst sich an den Ecken und Kanten der Wirklichkeit. Das wahre Licht zeigt dir die Welt, wie sie ist und nicht so, wie du sie haben willst.

Mit Lügnern und Betrügern, mit Räubern und Mördern möchte kein normaler Mensch etwas zu tun haben. Solche Leute extegrieren sich immer noch ganz schnell von allein aus der Gesellschaft, sie werden ausgesondert, ausgeschlossen und verdammt. Deswegen sind die Lügner und Betrüger, die Räuber und Mörder so verbissen darauf bedacht, alle Beweise ihres Tuns verstecken zu lassen und immer eine weisse Weste zu tragen. Aber alles muss eines Tages ans Licht kommen, so sagt es das Gesetz. Macht macht kaputt. Eine Krankheit erkennt man an ihren Zeichen, eine Herrschaft erkennt man am Zustand der Beherrschten. Irgendwann holt dich die Wirklichkeit ein, Lügen haben kurze Beine und auf Sand kann man kein Haus bauen. Was geschieht also hier, wer kündigt sich da an, wo soll das alles hinführen?

Wenn man sich die Gesichter der Menschen und die Strassen der Stadt anschaut, drängt sich ein Gedanke auf: wir sind offensichtlich in ganz grosser Not. Viele Leute sehen krank und schlecht aus und die Strassen sind schmutzig, jede freie Fläche wird vollgekrakelt.

Warum sitzen wir derartig im Dreck? Mangelt es uns an Intelligenz?

Zu verschenken, funktioniert: aber wie lange noch, wie viel Regenwasser verträgt die Elektrik? Wer ist nun schlauer: dieser, der das Ding auf die Strasse gestellt hat oder jener, der es mitnimmt?

Im Reich des Bösen beschäftigt man sich mit Freiwild, mit Rivalen und Rebellen, der Tod ist das grosse Thema. Sind das etwa Zeichen von Intelligenz?

Für Frieden den Knopf drücken: was ist das für ein Knopf und welche Art von Frieden ist gemeint? Ist das intelligent?

In Berlin gibt es viele Matratzen, diese hier ist zu verschenken oder sie wartet auf den Müllmaler. Intelligenz am Werk?

Hier steht ein Schrank mit einem Salat drin: Berlin, du bist so wunderbar, die Sosse war vielleicht nicht so ganz das Ding. Wo ist die Intelligenz?

Die TV-Guckerei ist hierzulande ein grosses Problem, man verblödet, ohne es zu merken. Ist das intelligentes Leben?

Ich kann noch lesen, da oben steht Volkspolizei. Gehöre ich nun zur Intelligenzia?

Ein rätselhafter Schimmer, Wahrheit statt Werbung: die Künstliche Intelligenz soll uns jetzt aus diesem Schlamassel retten?

Uns mangelt es nicht an Intelligenz, sondern uns fehlt die Weisheit.

Der öffentliche Raum bezeugt es: hier wohnen Narren.

Kategorien:Bodenhaltung

1 reply »

  1. Russlands Nothilfeprogramm

    … Vor einigen Jahren gab es eine deutsche Kampagne »Holt unser Gold heim». Erst waren es 720 Tonnen, die es galt, heimzuholen. Diese schrumpften auf 120 und danach auf 90 Tonnen (und glaubt man den letzten Berichten, so waren es bis heute immerhin 5 satte Tonnen, die tatsächlich heimkehrten). Dies reicht einem tüchtigen Goldschmied und seinen Gesellen für vier Monate angestrengter Arbeit im Falle einer Weltkrise, um der Bedarfslage dann gerecht zu werden. Vielleicht sogar fünf Monate, denn Gold ist ja schwer, genauer: Rund 20 mal so schwer wie Wasser. Da hat man ein paar Tönnchen schnell verarbeitet. 1 Tonne Gold entspricht einem Würfel von der Kantenlänge von etwa 27 cm.

    Aus diesem illustren globalen Club der «Goldbeschaffer für den Notfall» sind die BRICS-Staaten unter Führung Russlands und Chinas ausgeschieden. Sie werden ihr Gold keinesfalls der Wall Street im Falle einer systemischen Papiergeldkrise zur Verfügung stellen, sondern sie sammeln, ganz im Gegenteil, für sich selbst, also für den eigenen Notausstieg über die extrem haltbare Strickleiter aus einem todgeweihten Schuldenturm – und dafür hassen die westlichen Machteliten und deren teilweise regelrecht geifernden Medien diese widerlichen Abweichler.

    Putinhetze, Lächerlichmachung von Gold und Silber, höchst kritische China-Analysen mit Untergangsszenarien des Reiches der Mitte – nur in der endlosen Prophetie des baldigen Todes von Trump irrten sie bisher, wie heisst doch gleich das Pfälzer Sprichwort? «Hoffetod stirbt nicht».

    Die in Prostitutionshaltung kriechenden Medien beschwichtigten in allen Fällen jegliche Versuche in allen Eigner-Ländern, das Gold heimzuholen und zwar nach immer derselben Melodie:

    «Dieser kleine zinslose Rohstoff, den man nicht essen kann, ist erstens nichts wert und stellt nur einen Anteil in der Grösse eines Ablesefehlers am Nationalvermögen dar – was soll also drittens diese ganze idiotische Aufregung von ein paar hysterischen Schreiern und deren Geplärr wegen nichts. Und viertens können unsere Banken indirekt und die FED direkt jede beliebige Menge an «Geld» herstellen, je nach Wunsch entweder in Papierform oder besser in digitaler Version.»

    Matt vor sich hin-protestierenden Spinnern sollte niemand Glauben schenken, sondern besser Fussball im TV ansehen, oder unsere aufregenden Berichte über Tagesthemen und grün-roter Politik und natürlich über die für immer steigenden Börsenkurse studieren. Nur dort liegt die ganz grosse Zukunft.

    Doch diese Verdummungsstrategie dürfte der Volkswut weichen, spätestens dann, wenn sich der Preis – genauer die internationale Kaufkraft des gelben Metalls – verhundert- oder gar vertausendfacht. Und dies ist im Falle eines globalen Konflikts eine extrem wahrscheinliche Variante. …

    https://www.goldseiten.de/artikel/369785–Russlands-Nothilfeprogramm.html?seite=5

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