Wer nur den lieben Gott läßt walten

Dies ist der Tag, den der höchste Herrscher gemacht hat.

Lasst uns als seine Kinder freuen und fröhlich sein.

Wenn Frieden mit Gott unsere Seelen durchdringt, kann uns wohl sein, auch wenn im Westen ein Sturm aufzieht.

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Wir tun unseren Teil und lassen Gott Seine Arbeit machen.

Jeder Tag soll irgendwo für jemanden einen erlösenden Moment bringen.

Bald wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen.

Die Taube ist ohne Sünde, wir sind es nicht.

Gut und Böse müssen wachsen bis zur Ernte, dann erst wird aussortiert.

Ein vierhundert Jahre altes Lied trägt bis heute den Geist des Lebens auch noch in unsere Tage hinein. Es gibt eben nichts Neues. Es gibt auch keinen Fortschritt und kein irdisches Paradies. Es gibt nur Leben oder Tod. Das Leben heißt Jesus und der Tod heißt Ich.

Wer nur den lieben Gott läßt walten

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit,
den wird er wunderbar erhalten in aller Not und Traurigkeit.
Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.

2. Was helfen uns die schweren Sorgen, was hilft uns unser Weh und Ach?
Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach?
Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.

3. Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt,
wie unser’s Gottes Gnadenwille, wie sein Allwissenheit es fügt;
Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch gar wohl, was uns fehlt.

4. Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei;
wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei,
so kommt Gott, eh wir’s uns versehn, und lässet uns viel Guts geschehn.

5. Denk nicht in deiner Drangsalshitze, dass du von Gott verlassen seist
und dass der Gott im Schoße sitze, der sich mit stetem Glücke speist.
Die Folgezeit verändert viel und setzet jeglichem sein Ziel.

6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen und ist dem Höchsten alles gleich:
Den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich.
Gott ist der rechte Wundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann.

7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu;
denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

∼ Text und Melodie: Georg Neumark, 1641

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Schön langsam stricht es wieder ein.

Wenn du diesen Himmel gesehen hast, dann verstehst du, warum man die richtigen Lieder singen muß.

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