Volkseigentümlich (2)

Hier wurde scheinbar ein toter Einkaufswagen für die Verbrennung aufgebahrt? Na ja, wenigstens läßt man ihn nicht einfach auf der Straße liegen wie so viele andere.

Die Zeiten ändern sich.

Ich finde noch weitere Einzelfälle von deutlichen Formulierungen der volkseigentümlichen Rechtsauslegung.

Wo einer ist, finden sich oft noch andere gestohlene und mißbrauchte Einkaufswagen.

Stellvertretend für die vielen einzelnen Wagen, die einfach irgendwo weit weg von ihren Besitzern stehengelassen werden, mag dieser Einzelfall stehen. Ich sehe sie hier überall in Berlin-Mitte, es werden immer mehr.

„Ich nehme mir, was ich brauche und mache damit, was ich will. Ob das Ding jemand anderem gehört oder ob andere Menschen es auch brauchen, ist mir völlig gleichgültig.“

Macht weiter so, umso schneller ist alles vorbei und umso weniger müssen Unschuldige leiden.

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. look2him sagt:

    Die toten Einkaufswagen sind ein deutliches Zeichen der Veränderungen zum Schlechten.

    Es geht uns nicht gut, sondern wir sind in großer Not.

    https://derhimmeluebermir.com/2017/02/07/wir-sind-in-grosser-not-2/

  2. 170624 sagt:

    Was kostet eigentlich ein Einkaufswagen?

    … Den Wagen müssten sie vielleicht nicht mal mehr vor sich herschieben – an selbst fahrenden Modellen, die dem Kunden auf Schritt und Tritt folgen, wird bereits geforscht. …

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/eine-frage-der-bequemlichkeit-was-kostet-eigentlich-ein-einkaufswagen/11948246.html

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