Bodenhaltung

Vielfalt ist ein Geschenk (2)

Ein Mensch kann sich nichts nehmen, es muss ihm gegeben werden. Geschenke kommen von oben, es gibt gute und böse Geschenke.

Die guten Geschenke kommen vom Herrn des Himmels. Man bekommt sie, wenn man auf seine Stimme hört und in seinen Ordnungen lebt. Das gute Geschenk ist der Segen.

Die bösen Geschenke kommen von den Mächten der Welt, man bekommt sie, wenn man nicht auf den Schöpfer hören will, sondern seinen eigenen Weg geht. Das böse Geschenk ist der Fluch.

Wessen Geschenk ist nun diese Vielfalt, die man auf den Strassen Berlins sehen muss? Ist diese Vielfalt ein gutes oder ein böses Geschenk?

Zehntausende von Menschen halten sich illegal in Berlin auf, die Stadt ist übervoll. Jetzt wird es Teilen der Stadtverwaltung zu bunt. Die Illegalen werden gebeten, sich anzumelden. Aber warum soll man dieser Aufforderung nachkommen, andere Gesetze und Ordnungen werden auch nicht durchgesetzt?

Ich würde ein Gewinnspiel vorschlagen. Unter allen, die sich anmelden, werden Geschenke verlost. Der erste Preis könnte eine Urlaubswoche in Berlin sein, der zweite Preis wären zwei Urlaubswochen in Berlin und der dritte Preis wären dann drei Wochen Urlaub mit allem Drum und Dran in der deutschen Hauptstadt. Alle anderen willigen Anmelder bekommen als Geschenk ein Leben lang Dauerurlaub in Berlin und dürfen diese Stadt zu ihrer Heimat machen.

Aus den Baustellen werden Müllstellen, aus den Strassen werden Müllstrassen, aus den Ecken werden Müllecken. Wie wird es in den Abwasserrohren und in der Kanalisation aussehen?

Ist diese Vielfalt nun ein gutes oder ein böses Geschenk? Ist Berlin eine gesegnete oder eine verfluchte Stadt?

Mach Berlin zu deiner Heimat, Berlin wird sich dagegen nicht wehren. Berlin hat seinen Verstand verloren. Berlin ist eine Narrenstadt geworden.

In Berlin gilt Vielfalt als Schönheit, das Strassenbild lässt ahnen, wie diese Parole gemeint ist. Unseres Lebens Glanz und Fülle zeigt sich voll und ganz am Mülle. Es ist schön hier, aber nicht ganz sauber. Viele Leute haben ein Rad ab, wie man sehen kann – sie sind nicht ganz sauber. Die Kühlschränke sind mehr oder weniger prall und vielfältig gefüllt, aber nicht ganz sauber. Es reicht nicht für alle.

Die Volkswagen müssen rollen, bis niemand mehr etwas zu rollen hat.

Gehe nicht in diese Nacht, aus der keiner mehr erwacht. Bald ist der letzte Knochen abgenagt und das grosse Restefressen vorbei. Dann kommt die Natur zu ihrem Recht.


Siehe auch hier:

Vielfalt ist ein Geschenk

1 reply »

  1. Nach Messerstechereien: Aufstand in Cottbus

    … Es war gut und wichtig, dass so viele heute vor das Blechen Carré in Cottbus gekommen sind. Denn auch wenn wir heute keinen Sturm wie am Donnerstag hatten, so leben wir doch in stürmische Zeiten. Unser Land hat sich verändert. Und entgegen all der Beschwörungen durch Politik und Medien ist es nicht bunter und fröhlicher geworden.

    Wir fragen uns, wie das alles weiter gehen soll. Wie unsere Heimat, wie Deutschland und Europa wohl in fünf, fünfzehn oder fünfzig Jahren aussehen soll. Und wir fragen uns, was wir eigentlich zu tun haben, mit all den kulturell, religiös und ethnisch völlig fremden Männern aus Syrien, Afghanistan, dem Irak, aus Pakistan, Eritrea und Marokko, Nigeria und Mauretanien, die zu Hunderttausenden illegal in unser Land kommen, die für uns keine Bereicherung darstellen, sondern die Lebens- und Rechtsordnung unseres Landes in ihrer Substanz bedrohen.

    Täglich nehmen wir die zu „Einzelfällen“ verklärten Meldungen von immer neuen Demütigungen, Misshandlungen, Angriffen und Morden über die sozialen Netzwerke wahr. Mal kopfschüttelnd, mal wütend, mal schockiert, mal resigniert, manchmal alles zusammen. Denn längst ist der „Einzelfall“ zum Euphemismus geworden, zum beschönigenden Ausdruck, der Tausende unschuldige Opfer verdeckt.

    Und dann ist er plötzlich ganz nah, im eigenen Ort, im eignen Stadtteil, am eigenen Arbeitsplatz, in der eigenen Schule. Und eine ganz konkrete Ohnmacht macht sich breit, weil wir uns nicht mehr so selbstverständlich und sicher bewegen können, wie wir es seit jeher gewohnt waren und wie es uns in unserem eigenem Land zusteht. Denn das haben die „Einzelfälle“ der vergangenen Tage, Wochen und Monate gezeigt:

    Dass es jeden von uns treffen kann, ganz gleich ob als Mann oder Frau, ob als Schüler oder Rentner, ob als Protestant hier oder als Flüchtlingshelfer in der Unterkunft, ob bei Nacht oder am helllichten Tag, ob beim Joggen am Waldrand oder beim Einkaufen hier mitten im Stadtzentrum. Nicht als Folge einer „Gewaltspirale“, wie es uns Herr Rausch vom RBB am Donnerstag erklären mochte, um zu beschwichtigen, zu relativieren, sondern anlasslos, brutal und völlig enthemmt. …

    http://www.mmnews.de/politik/44837-nach-messerstechereien-aufstand-in-cottbus

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