Bodenhaltung

Sommer in Berlin

Die frühe Sonne blinzelt mir zu. Sie geht auf, um über den Gerechten und Ungerechten zu scheinen. Sie regiert das Klima, darum startet sie heute die Sommerzeit.

Ich möchte gerne wissen, wie der erste Berliner Sommertag aussieht und halte deshalb meine Augen offen. Der öffentliche Raum wird noch nicht zensiert, jeder kann also sehen, was er will.

Ich nehme alles als bare Münze. Welcher Geist regiert über Berlin?

Die Mietfahrräder: noch stehen sie in Reih‘ und Glied, bald liegen sie am Boden.

Die Sommermode gleicht der Sprühlingsmode, es hat sich nichts verändert, ich sehe keine Zeichen von Fortschritt.

Man möchte seine Kollektivschuld abbüßen und gleichzeitig die halbe Welt schulmeistern, wie soll das gehen? Entweder bin ich stolz oder ich bin demütig.

Geschichte interessiert nicht, wir wissen es besser. Dabei stecken wir bis über die Ohren im Dreck.

Sauber macht lustig. Aha, so ist das also, denke ich.

Auch der Vogel denkt nach, auch das darf er noch.

Behindert und verrückt feiern macht auch lustig? Die Stolz-Parade: leise und laut, ein kleiner Reim auf Denglisch, war das vielleicht ein linker Geistesblitz? Ich bin solidarisch, ich leide mit euch.

Einbrecher haben mein Leben zerstört.

Polizei … Opfer … Erlebnisse …

Ich hebe meine Augen auf zum Himmel, woher wird meine Hilfe kommen?

Ein sommerlicher Moment in der Rot-Rot-Grünanlage: der Einheimische nennt das die „Berliner Ecke“.

Bargeld für alle macht auch lustig? Lade den Automaten in den gestohlenen Einkaufswagen, stelle ihn bei dir zu Hause auf und fertig ist die bedingungslose Grundversorgung mit Müll?

Auf diesem Zettel sieht man das hiesige Personal, wie es leibt und lebt. Ein Weißer ist auch dabei, jaaa!

In der Freiluftklinik darfst du dir die Haare rot oder grün oder beedes machen …

Und große Träume beginnen auf der Straße. Zeigt mal her eure Straßen!

Ich schaue mir gern die Träume von anderen Leuten an. Was haben wir denn da: einen Matratzentraum, einen Traum von Nachbarn hinter Stacheldraht …

Das ist ein Alptraum: Europa.

Ein kollektivistischer Fahrradtraum, der nach hinten losgegangen ist.

In dieser Straße träumen die Leute von einem Leben in Glanz und Fülle. Träumt weiter, kann ich da nur sagen, ihr seid bestimmt auf dem richtigen Weg.

Wir zerstören die Stadt, bevor sie uns zerstört? Müllkrise in der Umweltzone.

Tanz den Untergang mit mir, der Spaß geht weiter, triff jetzt deine besten Freunde. Sauber macht lustig, denke ich …

Berlin, du bist so wunderbar.

Wo sie rechts sind, haben sie Recht! Ich zitiere: „Alles muß raus! Freihalten für (die) Müllabfuhr!“

Hier hat jemand einen kühnen Gartentraum verwirklicht, auch das noch …

Ich wiederhole kurz die Regeln: Ja zu Toleranz, Vielfalt & Respekt! Kein Rassismus, kein Sexismus, kein Hass! Keine illegale Müllentsorgung! Viel Platz für Frische und Qualität!

Das Personal muß noch etwas üben, vielleicht schaffen sie es irgendwann mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz.

Das sieht mir nicht nach Sommer aus, das ist doch normales Sprühlingswetter.

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Der Himmel hat bei dem ganzen meschuggenen Schlamassel auch noch ein Wörtchen mitzureden.

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Zur Erinnerung: sauber macht lustig. Also lach doch mal jemand!


Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

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