Bodenhaltung

Recht und Ordnung (2)

Das Leben des grauen Vogels verstreicht im Spannungsfeld zwischen Himmel und Straße. Die Einkaufswagen-Anomalie ist dabei ein Thema für sich.

Anekdotische Evidenz: Recht und Ordnung im Linksstaat

11. Juni 2017 – Aus der gefühlten Anomalie wird allmählich die neue Normalität, man gewöhnt sich an alles. Richtig ist es deswegen nicht.

22. & 24. Mai 2017 – Ich zeige einen Einzelfall von vorgestern und die Glanzlichter von heute: Begegnungen der besonderen Art!

15. bis 21. Mai 2017 – Ein paar Fotos aus der Bodenhaltung in Berlin-Mitte …

13. & 14. Mai 2017 – Bei einer ordentlichen Familie kommt der Müll hinter das Sofa, damit ihn nicht jeder gleich sieht. Ein neuer Trend zeichnet sich ab: aufgebrochene Altkleiderkontainer und aufgetretene Mülleimer. Die Matratzen habe ich weggelassen, da war ich zu faul, zu ziehen … den Fotoapparat.

12. Mai 2017 – Auf der freien Wildbahn werde ich heute unfreiwillig Zeuge einer Paarung … äh nein … einer volkseigentümlichen Dreierung. Falls irgendwann mal jemand die Dinger zurück in die Lebensmittelausgabestelle der Strichierung schiebt, werden die Wagen bestimmt nicht sauber gemacht. Ist das appetitlich, was? Übe mal Toleranz … oder will dein Magen einfach nicht mitmachen?

8. Mai 2017 – Bei Regen ist nicht viel los auf der Wildbahn, aber an bestimmten Stellen kann man die Vermehrung beobachten. Aus der Paarung wird die Dreierung.

7. Mai 2017 – Ein kapitaler Zweiender bei der Siesta erwischt …

5. Mai 2017 – Obwohl ich nur die kleine Runde mache, kann sich das Ergebnis meiner Hetzjagd sehen lassen, meine ich.

4. Mai 2017 – Auch heute gibt es einen beachtlichen Fang, ein Jäger kennt seine freie Wildbahn! Etwas Beifang ist natürlich immer dabei.

3. Mai 2017 – Innerhalb von sechs Minuten erlaufe ich mir acht gestohlene Einkaufswagen. Und wieder hat jemand einen männlichen Entschluß gefaßt und endlich seinen Fernseher auf die Straße gestellt, die Röhre schweigt jetzt für immer. Gratulation!

Diese Dinge sind eigentlich nicht mehr der Beachtung wert, aber vor einem Jahr hat es das hier noch nicht gegeben. Die volkseigentümlichen Einkaufswagen auf der Straße sind einfach ein Zeichen für drastische Veränderungen. Es liegt etwas in der Luft.

Einzelfälle vom 23. März bis 7. April 2014

Wenn ich Zeit und Lust hätte, könnte ich auch noch eine Serie über Polstermöbel, Matratzen und Damenunterwäsche anfangen.


Die Berliner Einkaufswagen & Müll-Anomalie

Eindrücke und Einzelfälle vom 14. Januar 2017 bis zum 19. März 2017

Kategorien:Bodenhaltung, Macht, Zeichen

4 replies »

  1. Medien bejubeln die Auflösung des Rechtsstaates

    Im Bundestagswahlkampf 2009 verteilte der grüne Direktkandidat von Friedrichshain-Kreuzberg Christian Ströbele das Grundgesetz im Miniformat. Ein Exemplar davon ist bis heute in meinem Besitz. Auf der ersten Seite ist sein Foto abgedruckt, versehen mit seiner Unterschrift. Er pflegte nach Podiumsdiskussionen die in Schwarz-Rot-Gold gebundenen Büchlein zu signieren.

    Der Anwalt und Bundestagsabgeordnete, der sich so als wahrer Hüter des Grundgesetzes präsentierte, scheint es nicht gelesen zu haben. Oder er ist inzwischen dement und kann sich nicht mehr erinnern.
    Im Artikel 8 (Versammlungsfreiheit) steht:
    „(1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln“.
    Ergänzend dazu sagt das Versammlungsgesetz, § 21:

    „Wer in der Absicht, nicht verbotene Versammlungen oder Aufzüge zu verhindern oder zu sprengen oder sonst ihre Durchführung zu vereiteln, Gewalttätigkeiten vornimmt oder androht oder grobe Störungen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

    Das ist immer noch die Gesetzeslage in Deutschland, die aber nur noch auf dem Papier steht und von Politik und Medien missachtet wird.

    Christian Ströbele ließ sich gestern stolz mit Gesinnungsgenossinnen ablichten, als er die legale Demonstration der Frauen gegen Gewalt blockierte.
    Die Medien berichteten zustimmend, bis euphorisch, dass es „Gegendemonstranten“ gelungen war, den Marsch der Frauen zu stoppen.

    Recht und Gesetz sind in unserem Land einer Gesinnungsdiktatur zum Opfer gefallen und niemand unter den Qualitätsjournalisten scheint das zu bemerken.
    Nehmen wir die Berichterstattung der Welt als Beispiel. Das ehemals bürgerliche Blatt, das monatelang die mangelnde Rechtsstaatlichkeit in der Türkei anprangerte, die ihren Korrespondenten und Deutschlandhasser Yücel willkürlich inhaftiert hatte, hat keinerlei Probleme mit der mangelnden Rechtsstaatlichkeit im eigenen Land. …

    http://vera-lengsfeld.de/2018/02/18/2360/#more-2360

  2. Schwule ausgepeitscht – Tausende schauen zu

    … Die Zuschauermenge schrie Beleidigungen. Einige filmten die Szene. Eine Studentin sagte, Homosexualität sei ein Virus, das die Moral untergraben könne und dessen Ausbreitung durch abschreckende Strafen gestoppt werden müsse.

    Aceh ist die einzige Provinz Indonesiens, in der Homosexualität verboten ist. Hier wird das islamische Recht, die Scharia, angewendet. Sie traf auch vier heterosexuelle Paare. Diese erhielten am Dienstag Stockschläge wegen ausserehelicher Affären, allerdings deutlich weniger als die beiden Schwulen. …

    http://www.20min.ch/panorama/news/story/Schwule-ausgepeitscht—Tausende-schauen-zu-19842169

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