Es gibt nichts Neues (2)

Der helle Fleck hinter der Strichgrütze ist die Sonne. Unter der Sonne gibt es eine ganze Menge Zeugs, aber nichts Neues. Aus der Schweiz wurde uns eine fliegende Untertasse gemeldet, das ist aber auch nichts Neues.

Zeit zum Gehen

Der Tag kommt, da nimmst du den Koffer, den du noch in Berlin hast und gehst. Sollen sie machen, was sie wollen. Keine Lust mehr auf Sozialismus, das haben wir schon mal gehabt. Einmal im Leben reicht.

Abschiedsgrüße (4)

Morgens Strichfrei, im Tagesverlauf aufkommender Deckel mit schwarzem Dauerregen. Die Taube denkt weiter. Der Himmel weint. Höchste Zeit, deinen Gott zu suchen.

Der Termin (2)

Wenn das Wetter zum Gesprächsthema Nummer Eins aufsteigt, dann steht der Termin vor der Tür. Die Taube ahnt etwas, sie denkt nach und sie denkt vor, sie nimmt sich die Zeit. Es liegt was in der Luft – etwas Großes – aber die Zweibeiner haben andere Sorgen. Mit seiner extremistischen Kriegsbemalung bringt sich der Himmel…

Der Mensch denkt

Der Mensch denkt, Gott lenkt. Der Teufel dachte, Gott lachte. Also mit wem willst du weiterleben: mit den Denkern oder mit dem, der alles lenkt und am besten und zuletzt lacht? Denkst du etwa, Striche am Himmel sind normal?

Der Tag danach (2)

Jetzt schauen sie in die Röhre. Die Luft ist raus. Außer Spesen nichts gewesen. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Die linksdrehenden Strichzis müssen auch von irgendwas leben.